Filmhandlung und Hintergrund

Trashiges "Revolutions-Musical" aus der Reihe "B-Movies made in Germany" über einen mittelalterlichen Herrscher und dessen Kampf um ewige Jugend und Schönheit.

Valdéz de Corazón, Fürst von San Vanidad, ist nicht nur ein sehr mächtiger, sondern auch ein sehr schöner Mann. Damit sich an beidem wenig ändert, ehelicht er die Zauberin Alyssa de Espella, Trägerin des Geheimnises der ewigen Jugend. Dann jedoch bricht der Herrscher seinen Teil des Paktes (ewige Treue zu Alyssa) und verbannt seine Frau vor die Stadtmauern. Alyssa aber verwandelt sich fortan nachts in einen Zombie und beginnt, Valdéz mitleidlos zu verfolgen.

Und noch ein Horrorabenteuer aus der Planet B-Fantasyserie. Rita Lengyel, Anatole Taubmann und Götz Otto geben sich die Ehre.

Für den Herrscher des mittelalterlichen San Vanidad in Paraguay zählen nur zwei Dinge: Jugend und Schönheit. Um diese und seine Macht zu erhalten, vermählt er sich mit der bezaubernden und verzauberten Hüterin über das Geheimnis zum Erhalt des Äußeren – zum Preis der Liebe. Doch weil der Adonis nicht zahlen will und die Braut verbannt, schwört diese grauenvolle Rache.

Seit König Eitel beschlossen hat, nicht zu altern, hängt im mittelalterlichen Zwergstaat San Vanidad der Herrscherhaussegen schief. Musikalischer Versatzstück-Reigen in parodistischer Intention.

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Kritikerrezensionen

  • Planet B - Mask Under Mask: Trashiges "Revolutions-Musical" aus der Reihe "B-Movies made in Germany" über einen mittelalterlichen Herrscher und dessen Kampf um ewige Jugend und Schönheit.

    Unter dem Namen „Planet B“ produzierte Checkpoint Berlin 2001 mit einem Budget von etwa 3,5 Mio. Euro in den Babelsberger Studios eine vorerst vierteilige Reihe von grellbunten, schrägen Horror- und Fantasy-Abenteuern, mit denen das klassische B-Movie, Monster, Mythen und Mutanten ihre Wiederaufstehung feiern. Drei dieser dem Trash huldigenden Filme – „Mask under Mask“, „Detective Lovelorn“, „The Antman“ – erblicken nun nach mehreren Anläufen (unter anderem mit Koproduzent Senator Film) das Licht der großen Leinwand.

    Valdéz de Corazón (Anatole Taubman), Herrscher des mittelalterlichen San Vanidad in Paraguay, hätte nicht den Chefposten in der von Eitelkeit regierten, genusssüchtigen Stadt, wäre er nicht der Schönste von Allen. Um die Makel- und Faltenlosigkeit seines Gesichts und die Macht zu erhalten, vermählt sich Valdéz mit der bezaubernden verzauberten Alyssa de Espella (Rita Lengyel), Hüterin des Geheimnisses der ewigen Jugend. Als der Bräutigam in der Hochzeitsnacht mit Schrecken erkennen muss, dass er das Kleingedruckte auf der Eintrittskarte zum immerwährenden Dolce Vita überlesen hat und Alyssa sich nach Sonnenuntergang in einen ätzenden Zombie verwandelt, wird die Angetraute kurzerhand verbannt. Der Verrat bleibt freilich nicht ungestraft, und prompt liegt ein Fluch auf dem Regenten, der auf einem leidensvollen Weg lernen muss, das Monster zu lieben.

    Ein für wahr bekanntes und zeitloses Märchen, in dem auch Götz Otto und Suzanne von Borsody vor der erheiternden Pappkulisse des mittelalterlichen Paraguay nicht nur bühnenreife dramatische Monologe sondern auch höchst moderne Musical-Einlagen darbieten. Um des Spaßes Willen passt in dieser schrägen und vor allem billigen Genre-Mixtur ganz gewollt so gar nichts zusammen. Leider nehmen sich der Film und vor allem die unmaskierten Darsteller dabei ernster, als es die Idee erlaubt. Während Roger Corman und Co. in den fünfziger und sechziger Jahren mit den zur Verfügung stehenden begrenzten Mitteln fantasievolle Alternativen zum Hochglanz-Hollywood schufen, können heute ähnliche Versuche lediglich als Parodie auf die bloßgelegten Illusionen verstanden werden. Das Konzept „Trash as trash can“ nicht nur da, wo es unbedingt sein muss, sondern als kalkulierten Unterhaltungsfaktor einzusetzen, bedarf zweifellos einer gewissen ironischen Haltung, die „Mask under Mask“ hinter der Maskerade bisweilen aber vermissen lässt. cm.

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