Planet B - Detective Lovelorn und die Rache des Pharao

Kinostart: 30.01.2003

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Filmhandlung und Hintergrund

Trashiger Sandalenfilm aus der Reihe "B-Movies made in Germany" über den Kampf eines schizophrenen Privatdetektivs gegen einen größenwahnsinnigen unsterblichen altägyptischen Gottkönig.

Privatdetektiv Nils Lovelorn, gesegnet mit einem ständig präsenten Alter Ego in Gestalt einer wohlgerundeten Superblondine namens Bébé, wird per Zeitmaschine in die Vergangenheit entsandt. Dort soll er einem Pharao die Lichter ausblasen, der 3000 Jahre später als Dämon die Welt mit dem Untergang bedroht. Pech bloß, dass sich seine feminine Hälfte in den Übelwicht verliebt.

„B-Movies made in Germany“ heißt das Motto der von Checkpoint Berlin produzierten Planet B-Fantasyserie. Horst Buchholz, Reiner Schöne und Eva Hassmann sind diesmal mit von der Partie.

Der altägyptische, unsterbliche Gottkönig Thutmosis erwacht aus dreitausendjährigem Schlaf und droht, die Welt zu vernichten. Privatdetektiv Nils Lovelorn lässt sich per Zeitmaschine in die Vergangenheit versetzen, um Thutmosis zu vernichten. Dabei macht ihm seine gespaltene Persönlichkeit in Form seines zweiten Ichs Bébé - eine vollbusige Blondine - das größere Problem.

Privatdetektiv Nils Lovelorn, gesegnet mit einem ständig präsenten Alter Ego in Gestalt einer wohlgerundeten Superblondine namens Bébé, hat eben erst einen wichtigen Einsatz versemmelt, als ihn sein Nobelpreisträgeronkel per Zeitmaschine in die Vergangenheit entsendet. Dort soll Lovelorn einem Pharao die Lichter ausblasen, der 3000 Jahre später als Dämon die Welt mit dem Untergang bedroht. Pech bloß, dass sich seine für Bad Vibes aller Arten überaus empfängliche feminine Hälfte in den Übelwicht verliebt.

Nur wenige Stunden in der Vergangenheit bleiben Detective Lovelorn, die Welt vor dem Untergang zu bewahren. Schwarze Serie trifft Mumiengrusel in einem kurzweiligen Trash-Snack aus heimischer Küche.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Planet B - Detective Lovelorn und die Rache des Pharao: Trashiger Sandalenfilm aus der Reihe "B-Movies made in Germany" über den Kampf eines schizophrenen Privatdetektivs gegen einen größenwahnsinnigen unsterblichen altägyptischen Gottkönig.

    Der zweifellos lustigste und einfallsreichste der in Babelsberg gedrehten Trash-Reihe vom Planeten Billig hat das Glück, gestandene Schauspieler und allen voran den wunderbaren Misel Maticevic („Hotte im Paradies“) in der Titelrolle auf die Papp-Spielwiese dieser vom Film Noir bis zum monumentalen Sandalenfilm reichenden Parodie zu schicken: „Detective Lovelorn“ kennt die Genre-Konventionen, die er auf die Schippe nimmt und holt aus dem preiswerten Material das Beste und Komischste heraus.

    20 Drehtage, „ein halbes ‚Polizeiruf‘-Budget“ und ein originelles Drehbuch voller kurioser Wendungen standen Erstlingsregisseur Thomas Frick zur Verfügung, um den weltbekannten Detective Nils Lovelorn (Misel Maticevic) in die Vergangenheit und in das Land der Pyramiden zu senden. Dort soll dieser den in der Gegenwart aus dreitausendjährigem Schlaf erwachten und nun mit dem Weltuntergang drohenden altägyptischen Gottkönig Thutmosis (Reiner Schöne) zur Strecke bringen. Der Held hat jedoch ein nicht unwesentliches Problem, und das ist eine gespaltene Persönlichkeit. Immer dann, wenn er seine 38er auf den Schurken richtet, tritt diese in Gestalt seines zweiten Ichs - der vollbusigen und waschechten Blondine Bébé (Eva Hassmann) - ans Tageslicht. Bébé verknallt sich nämlich immer ausgerechnet in die Bösewichte - „Die sind so schön sexy und hilflos“ - und will im Gegensatz zu ihrer männlichen Hälfte die Welt retten, ohne gleich alle über den Haufen zu schießen: mit Liebe und einem ergreifenden Auftritt, der selbst ausgetrocknete Mumien zu Tränen rührt.

    Noch bewegendere Momente liefern allerdings keine Geringeren als Horst Buchholz, Hans Diehl und Hans-Peter Hallwachs als alberne, philosophierende Wissenschaftler mit sichtlichem Spaß in den „Rollen ihres Lebens“. Als Nobelpreisträger, für den es kein Problem ist, aus einem elektrischen Rasierapparat ein Handy zu bauen, geschweige denn, eine Zeitmaschine zu erfinden, stellt Legende Buchholz mit seinen verrückten Kollegen haarsträubende Theorien über den Zustand der Welt an und sagt die prompt eintreffende und auf die menschliche Verblödung folgende Verblödung der Materie voraus. Ebenso wie die wirklich komischen Zwiegespräche von Lovelorn und seinem weiblichen Alter Ego konnte dieser haarsträubende Einfall selbst der deutschen Reihe bei der Berlinale 2002 eine selbstironische Perspektive verleihen. cm.

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