Pfarrer Braun: Ein Zeichen Gottes

Filmhandlung und Hintergrund

Um das Geschäft an einer Pilgerstätte anzukurbeln, scheint sogar Mord als Mittel recht zu sein - das vermutet zumindest Pfarrer Braun...

Zum Auftakt der neuen Trilogie wird Pfarrer Braun ausgerechnet nach Franken versetzt, die Höchststrafe für einen Niederbayern. Auch dort stolpert er prompt über eine Leiche, die ausgerechnet zu Füßen eines echten Wunders liegt: Ein Kruzifix in einer Felswand weint angeblich echte blutige Tränen. Zur Freude der örtlichen Honoratioren kommen die Pilger in Scharen. Bald findet Braun heraus, dass das Wunder eine Fälschung ist; eine Entdeckung, die auch den Toten das Leben gekostet hat.

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Kritikerrezensionen

  • Pfarrer Braun: Ein Zeichen Gottes: Um das Geschäft an einer Pilgerstätte anzukurbeln, scheint sogar Mord als Mittel recht zu sein - das vermutet zumindest Pfarrer Braun...

    Im Verlauf seiner wechselvollen Karriere hat Pfarrer Braun schon manches Kreuz getragen. Alle naslang wird der Hobby-Detektiv vom strengen Vorgesetzten, Bischof Hemmelrath (Michael Rehberg), in ein anderes gottverlassenes Kaff versetzt, weil er das „Kriminalisieren“ einfach nicht lassen kann.

    Diesmal aber hat es den Gottesmann besonders hart getroffen: Er muss ins Frankenland, die Höchststrafe für einen Niederbayern. Dortselbst aber, in Kursdorf, stolpert er prompt über den nächsten Mordfall: Ausgerechnet zu Füßen eines echten Wunders liegt ein Leichnam, versehen mit jenen Stigmata, die den Gekreuzigten charakterisieren, also Wunden in Händen, Füßen und in der Seite. Bevor sich der Pfarrer daran macht, den Mörder zu überführen, entlarvt er erst mal das vermeintliche Wunder: Ein schemenhaftes Christusbild in einer Felswand weint blutige Tränen; eine zwar effektvolle, aber dennoch schamlose Irreführung gutgläubiger Glaubender, die sehr zur Freude des örtlichen Tourismusmanagers (Martin Glade), eines Laienpredigers (Jürgen Tarrach) und eines Devotionalienverkäufers (Eisi Gulp) in Scharen nach Kursdorf pilgern.

    Die Abenteuer von Pfarrer Braun haben eine standhafte Fangemeinde, und in der Tat sind die Krimis unterhaltsam, wenn auch harmlos; selbst wenn Ottfried Fischer in der Titelrolle noch stoischer wirkt (Regie: Wolfgang F. Henschel) als in den außerdem weitaus bissigeren Bulle-von Tölz-Krimis von Sat.1. Zum Nachteil gereicht den Filmen in erster Linie das weitere Personal. Der völlig talentfreie Kommissar (Peter Heinrich Brix) ist nicht mal eine Karikatur, und dass er diesmal seine esoterisch bewegte Mutter (Ingrid van Bergen) im Schlepptau hat, macht die Sache nicht erträglicher. Gleiches gilt für Hansi Jochmann als Brauns Haushälterin Rosshauptner, in den neuen Filmen nicht nur rotschöpfiger als sonst, sondern noch nervensägender. Aber die Geschichte (Arndt Stüwe) ist trotzdem hübsch und sogar mit einigen Seitenhieben gegen Kirche und Klerus versehen. tpg.

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