Filmhandlung und Hintergrund

Autobiografisch geprägtes Regiedebüt von Marianne S.W. Rosenbaum, die aus der Perspektive eines kleinen Mädchens den Nachkriegsalltag schildert.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges flieht die fünfjährige Marianne mit ihrer Mutter nach Niederbayern. Dort findet wenig später auch der vom Militär zurückgekehrte Vater eine Stelle als Lehrer. Das Kriegsende wird personifiziert durch einen amerikanischen Soldaten, Mister Frieden, der gutmütig Kaugummis verteilt. Doch im Kopf von Marianne hat sich die Angst vor dem Krieg festgesetzt. Mit zunehmendem Schrecken nimmt sie trotz ihres Alters die Fortführung der Kämpfe in Korea und den Anbruch des Kalten Krieges mit der permanenten Drohung des Atombombeneinsatzes wahr.

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Kritikerrezensionen

  • Peppermint Frieden: Autobiografisch geprägtes Regiedebüt von Marianne S.W. Rosenbaum, die aus der Perspektive eines kleinen Mädchens den Nachkriegsalltag schildert.

    Autobiografisch geprägtes Regiedebüt von Marianne S.W. Rosenbaum, die aus der Perspektive eines kleinen Mädchens den Nachkriegsalltag schildert und dafür an den Stätten ihrer eigenen Kindheit drehte. Mit der Besetzung des amerikanischen Soldaten Mister Frieden durch Hollywoodstar Peter Fonda gelang Rosenbaum ein publikumswirksamer Besetzungscoup. Die junge Saskia Tyroller beeindruckt als Marianne, ihr zur Seite stehen Gesine Strempel, Hans Peter Korff und Konstantin Wecker, der auch die Filmmusik schrieb. Der Film wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Max-Ophüls-Preis und dem Deutschen Kritiker-Preis.

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