Patch Adams

  1. Ø 4
   1998

Patch Adams: Abwechselnd humorvolles und melodramatisches Comedydrama um einen unkonventionellen Medizinstudenten.

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Filmhandlung und Hintergrund

Patch Adams: Abwechselnd humorvolles und melodramatisches Comedydrama um einen unkonventionellen Medizinstudenten.

Der ehemalige suizidgefährdete Nervenheilanstaltspatient Patch Adams beginnt sein Studium an der medizinischen Hochschule von Virginia. Entgegen strenger Vorschriften sucht er den Kontakt mit Patienten, die er mit markigen Methoden aufzuheitern versucht. Nebenbei umgarnt Patch seine hübsche Kommilitonin Carin. Doch ein tragisches Ereignis setzt Patchs Idealismus einen schweren Dämpfer auf.

Nach einem Suizidversuch muß der hochintelligente Patch Adams erkennen, daß die Ärzte der Nervenheilanstalt, in der er sich behandeln läßt, ihren Beruf nicht gerade ernst nehmen. Deshalb beschließt er, trotz fortgeschrittenen Alters, selbst Medizin zu studieren. An der Uni nutzt der fleißige Student seine Freizeit, um die Klinik-Insassen mit seinen Clownereien bei Laune zu halten. Doch als Patch wegen „exzessiven Frohsinns“ von der Uni ausgeschlossen werden soll, gerät das unkonventionelle Weltbild des sympathischen Doktors ins Wanken…

Patch Adams beschließt, trotz fortgeschrittenen Alters, selbst Medizin zu studieren. Als er wegen „exzessiven Frohsinns“ von der Uni ausgeschlossen werden soll, gerät das Weltbild des Doktors ins Wanken… Heikle Themen wie Krankheit, Medizin und Ärzteschaft werden sensibel und humorvoll aufbereitet.

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Kritikerrezensionen

  • „Hook“, „Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen“, „Jumanji“, „Good Will Hunting“ und jetzt „Patch Adams“ – alle Jahre wieder erweist sich Starkomiker Robin Williams pünktlich zur Weihnachtszeit als zuverlässiger Blockbuster-Garant. In Tom Shadyacs rührseligem Comedy-Drama mimt er einen unkonventionellen Medizinstudenten, der unerschütterlich die Meinung vertritt, daß Lachen die beste Medizin sei. Damit wird Williams ausreichend Gelegenheit geboten, ohne Rücksicht auf Verluste emotional in die Vollen zu gehen: In der einen Minute gebärdet er sich ausufernd albern, um in der nächsten in schmalziger Sentimentalität zu schwelgen. Beim US-Publikum liegt er mit diesem Rezept genau richtig: Nach nur drei Wochen im Einsatz steuert der Film in den USA auf die magische Blockbuster-Einspielmarke von 100 Mio. Dollar zu.

    Regisseur Tom Shadyac und Drehbuchautor Steve Oedekerk, die bereits mit zündenden Lachbomben wie „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“ und „Der verrückte Professor“ mächtig Erfolg hatten, begeben sich mit „Patch Adams“ auf bislang unerforschtes dramatisches Terrain. Wenig Wert auf Subtilität legend, manipulieren die beiden die Emotionen der Zuschauer achterbahnfahrtmäßig, wobei der sirupsüße Score als akustische Gefühlsanleitung dient. Die realitätsverankerte Story basiert auf dem autobiographischen Buch von Hunter „Patch“ Adams, der in West Virginia das Gesundheitsinstitut – „das erste spaßige Hospital der Welt“ – führt. Der Film nimmt seinen Ausgang im Jahr 1969, nachdem Adams sich nach einem Selbstmordversuch selbst in eine Nervenheilanstalt eingecheckt hat. Von der gelangweilten Gleichgültigkeit seines Psychiaters entsetzt und der eigenen Fähigkeit, mit anderen Patienten auf humorvolle Weise zu interagieren, überrascht, beschließt er selbst die Medizinerlaufbahn einzuschlagen. Zwei Jahre später belegt Patch sein erstes Semester an der medizinischen Hochschule von Virginia und eckt dort mit seinem ungewöhnlichem Auftreten (und Alter) und unorthodoxen Auffassungen bei der Studentenschaft und dem Lehrkörper an. Die oberste Maxime des Will-Hunting-ähnlichen Genies ist es, Mitgefühl mit den Patienten zu zeigen und „nicht nur die Krankheit, sondern auch die Person zu behandeln“. Entgegen strenger Vorschriften sucht er den Kontakt mit Patienten, die er mit markigen Methoden aufzuheitern weiß. Kahlgeschorene krebskranke Kinder werden mit Einlaufkolben-Nase und Bettschüssel-Pantoffeln amüsiert, ein todkranker Mieswurz mit Engelskostüm und Gesang aus der verbitterten Reserve gelockt und einer alten Dame mit einem Bad in einem Pool voller Nudeln ihr langgehegter Lebenswunsch erfüllt. Damit erregt Patch Unbill beim Dekan Walcott (Bob Gunton) – dem Archetypen des unnachsichtigen „Gotts in Weiß“, der ihn daraufhin mehrfach (erfolglos) von der Uni verweisen möchte. Doch ein tragisches Ereignis setzt Patchs Idealismus zunächst einen schweren Dämpfer auf, dennoch läßt ein inspirierendes Happy-End samt magischem Moment und kruder Schlußpointe nicht lange auf sich warten. Immerhin befinden sich Shadyac und Oedekerk hier offensichtlich auf erprobtem Chris-Columbus-Terrain, mit dessen „Seite an Seite“ Robin Williams‘ menschelndes Melo nicht nur die berechenende Sentimentalität, sondern auch das kommerzielle Potential gemein hat. ara.

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