Passion

  1. Ø 3
   2012
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Filmhandlung und Hintergrund

Passion: Erotisch aufgeheizter Thriller über zwei Frauen aus der Werbebranche, die sich im Kampf um Karriere und Dominanz ein tödliches Duell liefern.

Als Leiterin der Berliner Filiale einer amerikanischen Werbeagentur hat Christine mit einer Mischung aus Rücksichtslosigkeit, Selbstbewusstsein und Verführung ihre Mitarbeiter im Griff. Scheinbar auch Isabelle, deren brillante Idee für eine Kampagne sie vor ihren US-Chefs als die eigene und diesen Diebstahl dann Isabelle als wichtigen Ausbildungsschritt auf dem Weg zur sicheren Karriere verkauft. Doch der sanfte, geduldige Engel Isabelle ist selbst ein Raubtier, wie Christine noch schmerzlich erfahren wird.

Zwei Frauen aus der Werbebranche liefern sich im Kampf um Karriere und Dominanz ein tödliches Duell. Erotisch aufgeheizter Thriller, in dem Brian De Palma die Möglichkeiten des französischen Originals „Liebe und Intrigen“ ausreizt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ein bisschen Geknutsche zwischen Rachel McAdams und Noomi Rapace entschädigt leider nicht für diese Sparausgabe früherer Brian-De-Palma-Thriller.
  • Sex, Lügen und Video sind in Brian De Palmas in Berlin gedrehtem Thriller die Waffen im Duell zweier Karrierefrauen.

    Der deutsche Schauplatz ist das Ungewöhnlichste an diesem Remake von Alain Corneaus „Liebe und Intrigen“ (2010). In seinem letzten Film hatte der französische Regisseur erneut mit den Motiven Machtkampf, Manipulation und sexuelle Dominanz gespielt, die er 2003 bereits für die meisterliche Satire „Stupeur et tremblements“ nutzte. De Palma bleibt Corneaus Story und den eigenen Obsessionen im Wesentlichen treu, bewegt sich nur geografisch auf fremden Territorium. Jedoch ist der Plot fast ausschließlich in Innenräumen verortet, als wolle De Palma eine Entsprechung für die psychische und emotionale Front finden, an der sich seine Protagonistinnen bekämpfen. Dass Strategie allerdings auch reine Budgetkonsequenz sein könnte, ist charakteristisch für die Wahrnehmung dieses Films, dem man neben dem Offensichtlichen auch immer eine andere Ebene zutrauen möchte, in der De Palma alles in Frage stellt. So kann der Zuschauer nie ganz sicher sein, was real, fantasiert, tatsächlich ernst gemeint ist an dieser Geschichte von Isabelle (Noomi Rapace), die in der deutschen Filiale einer großen amerikanischen Werbeagentur eine brillante Idee für eine Kampagne hat, die ihre Chefin Christine (Rachel McAdams) nonchalant stiehlt, um die eigene Karriere zu fördern. Isabelles anfängliche Akzeptanz dieser Demütigung, die Christine, gepaart mit einem erotischen Versprechen, gewissermaßen als Ausbildungsschritt für Erfolg in der Werbebranche verkauft, wird in Gewalt und Vergeltung umschlagen, wenn die vermeintlichen Unterschiede beider Persönlichkeiten völlig aufgelöst werden.

    In seiner Faszination für schöne Frauen, ihre sexuelle Macht und ihre Geheimnisse schlägt De Palma vertraute Töne an, aber auch absurde und spöttische, wenn das Product-Placement plakativ, die Figurenzeichnung bewusst theatralisch und ein Telefon, das eine dramaturgische Bedeutung hat, länger klingelt als bei Leones „Es war einmal in Amerika“. Ein Klasse-De Palma ist sein jüngster Film vielleicht nicht, ein klassischer aber sicher. „Passion“ ist Sex und Gewalt, reißerisch und raffiniert, verführerisch und verwirrend – und als eine Art „Mad Women“ immer eine Kontroverse wert. kob.

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