Paris Was a Woman

Kinostart: 04.10.2007

Filmhandlung und Hintergrund

Mit Zeichnungen, Texten, Anekdoten und bislang unveröffentlichtem Filmmaterial läßt die unabhängige amerikanische Filmemacherin Greta Schiller Stimmung und Lebensgefühl im Paris der Goldenen Zwanziger wiederauferstehen.

Paris der Goldenen 1920er Jahre: Hier wirkten so unterschiedliche Künstlerinnen wie die Schriftstellerinnen Colette, Djuna Barnes und Gertrude Stein. Mochten sich ihre Wege auch nicht gekreuzt haben, sie respektierten einander ebenso wie die Malerinnen Romaine Brooks und Marie Laurencin, die Fotografinnen Berenice Abbott und Giselle Freund und die Verlegerinnen bzw. Journalistinnen Sylvia Beach, Adrienne Monnier und Janet Flanner. Ihnen allen gelang es, die Zeit und ihre Stadt mit ihrem Schaffen auf einzigartige Weise zu prägen.

In der collagenartigen Dokumentation der US-Independent-Filmerin Greta Schiller leben Stimmung und Lebensgefühl des Paris der 1920er aus einer femininen Perspektive wieder auf: Ihr Künstlerinnen-Porträt nutzt seltenes Filmmaterial und Zeichnungen, Texte und Anekdoten.

Die Schriftstellerinnen Colette, Djuna Barnes und Gertrude Stein, die Malerinnen Romaine Brooks und Marie Laurencin, die Fotografinnen Berenice Abbott und Giselle Freund, die Verlegerinnen bzw. Journalistinnen Sylvia Beach, Adrienne Monnier und Janet Flanner - alle diese Künstlerinnen leben, lieben und wirken im Paris der 20er Jahre. Sie sind weder vereint noch befreundet, doch ihre Arbeit und der Respekt voreinander prägen ihre Zeit.

Mit Zeichnungen, Texten, Anekdoten und bislang unveröffentlichtem Filmmaterial läßt die unabhängige amerikanische Filmemacherin Greta Schiller Stimmung und Lebensgefühl im Paris der Goldenen Zwanziger wiederauferstehen.

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Kritikerrezensionen

  • Paris Was a Woman: Mit Zeichnungen, Texten, Anekdoten und bislang unveröffentlichtem Filmmaterial läßt die unabhängige amerikanische Filmemacherin Greta Schiller Stimmung und Lebensgefühl im Paris der Goldenen Zwanziger wiederauferstehen.

    Der beste Spielfilm über das Paris der zwanziger und dreißiger Jahre ist unzweifelhaft Alan Rudolphs Liebes- und Fälscherreigen „The Moderns“. Jetzt gesellt sich mit Greta Schillers und Andrea Weiss‘ herausragendem, spannenden und äußerst unterhaltsamen Dokumentarfilm über die Frauen vom linken Seine-Ufer (rive gauche) die weibliche, historische und materialfundierte Perspektive hinzu, in der Männer am Rande vorkommen, ohne daß ihre Bedeutung gemindert wird. So z.B. die Bewunderung für Picassos Genie, die James Ivory in „Mein Mann Picasso“ nicht geben konnte (oder wollte).

    In einer Collage-artigen und immer wieder überraschenden Mischung aus dokumentarischen Aufnahmen, Fotografien, Interviews, Filmauschnitten und im Ton Auszügen aus unbekannten Briefen, literarischen Werken und journalistischen Artikeln entsteht ein einzigartiges Universum - das der Frauen -, die zwischen den Weltkriegen als Autorinnen, Verlegerinnen, Buchhändlerinnen, Fotografinnen, Malerinnen und Journalistinnen wie ihre Kollegen Paris zur Welthauptstadt der Kultur machten. Was da eine langjährige Hausmeisterin erzählt, ist ebenso amüsant, wie die seltenen Paris-Aufnahmen atemberaubend sind.

    Da umschmeichelt Gertrude Stein ihre Geliebte Alice B. Toklas und sorgt mit ihren literarischen Salons (die Rudolph parodierte) für Gemeinschaft und Konflikte. Da schafft Janet Flanner mit ihren Kolumnen für den „New Yorker“ 40 Jahre kontinuierlich ein Frankreich-Bild für die USA. Da wird James Joyce gefördert, Djuna Barnes gerettet und Marie Laurencin entdeckt. Gisèle Freund kommentiert radebrechend-scharfzüngig, Natalie Barney lädt zum wallenden Ringelreihen - zauberhaft wie die Stadt, der aller Liebe gehört. „Paris was a Woman“ hat gerade einen Siegeszug durch die Programmkinos angetreten: voll verdient. ger.

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