Paranormal Activity Poster

Paranormal Activity: Mit diesen alternativen Enden wäre die Filmreihe ganz anders verlaufen

Andreas Engelhardt |

Mit einer ungewöhnlichen Werbekampagne gelang es “Paranormal Activity” 2009 zu einem Überraschungshit zu werden. Gezeigt wurden in den Trailern hauptsächlich Zuschauerreaktionen auf den Horror des Films, wodurch sich viele animiert fühlten, ihre eigene Schockresistenz auf die Probe zu stellen. Heraus kam ein Umsatz von fast 200 Millionen US-Dollar, bei gerade einmal 15.000 US-Dollar Produktionskosten. Dieses Konzept wiederholt die Found-Footage-Reihe bislang in noch vier Wiederholungen, einem japanischen und einem US-amerikanischen Ableger. Aber eigentlich hätte alles ganz anders kommen können. 

Da wir hier über die alternativen Enden von “Paranormal Activity” berichten, betrachten wir eine Spoiler-Warnung als gegeben an.

Die alternativen Enden von “Paranormal Activity”

Auch wenn “Paranormal Activity” erst 2009 seinen landesweiten Kinostart in den USA feierte, tourte er bereits ab 2007 durch mehrere Festivals. Erst später wurde das Potenzial des Horror-Films erkannt und letztlich sicherte Steven Spielberg dem Studio Paramount die Vertriebsrechte. Spielberg empfahl allerdings, das Ende erneut zu drehen und lieferte letztlich auch die Idee, der wir das Kino-Ende zu verdanken haben; zusätzlich wurde noch ein alternatives Ende gefilmt.

Allen drei Enden ist die Ausgangslage gemein: Katie (Katie Featherston) lockt mit ihren Schreien Ehemann Micah (Micah Sloat) aus dem Schlaf und tötet ihn schließlich. Im eigentlichen Ende wartet sie danach katatonisch wippend neben dem Bett. Amber (Amber Armstrong) betritt letztlich das Haus, entdeckt Micahs Leiche und ruft daraufhin die Polizei. Bei deren Ankunft scheint Katie wieder zu sich zu kommen, kann die Lage aber nicht erfassen und stolpert mit dem Messer in der Hand unkontrolliert auf zwei Polizisten zu, die sie daraufhin erschießen.

Die Kinofassung endet damit, dass Micah von Katie gegen die Kamera geworfen wird und Katie sich nach einem kurzen Lächeln mit einer dämonischen Fratze daraufstürzt. Ein Text informiert uns darüber, dass Katie anschließend verschwunden ist. Das lieferte die Grundlage für die kommende Filmreihe, in der die besessene Katie weiterhin ein zentrales Element der Handlung war.

Dieses alternative Ende von “Titanic” wurde uns vorenthalten

Mit dem alternativen Ende hätte sich die Geschichte wohl ebenfalls anders zugetragen, da wir hier Katie nach dem Mord an Micah sehen, die stoisch in die Kamera blickt und sich währenddessen die Kehle durchschneidet, bevor sie bewusstlos umkippt. Welches Ende nun das bessere ist, liegt wohl im Auge des Betrachters, aber immerhin können wir nun zwischen Alternativen wählen.