Paddington Poster

Wegen pornografischer Bilder: Film-Vorführung in britischer Grundschule endet in Desaster

Susan Engels  

In einer britischen Grundschule hat sich vergangene Woche ein folgenschwerer Vorfall der etwas anderen Art ereignet. Im Rahmen einer Vorführung eines der beiden „Paddington“-Filme kam es plötzlich zu einer unerwarteten Unterbrechung, die Bildmaterial ans Tageslicht brachte, das ganz und gar nicht für Kinderaugen gedacht ist.

Vermutlich hatten sich die Grundschüler der britischen Croft Acadamy schon auf den ihnen bevorstehenden 90-Minüter gefreut. Eigentlich sollte der Schulklasse aus Walsall, einer Stadt in den West Midlands in England, am vergangen Freitag der Kinderfilm „Paddington“ gezeigt werden. Daran ist auch zunächst erst mal nichts auszusetzen, schließlich erfreut sich die Geschichte der Kinderbuchfigur seit den 1960er Jahren größter Beliebtheit. Nicht ganz so beliebt dürften allerdings die Bilder gewesen sein, die die Schulklasse dann letzten Endes zu Gesicht bekam. Wie die BBC berichtet, sei der Film online gestreamt worden. Jeder, der sich von der Schuld des illegalen Streamings nicht freimachen kann, ahnt vielleicht, durch welche Art von „Bewegtbild“ die Vorführung plötzlich gestört wurde.

Pornografie statt Paddington

Statt dem liebenswerten Bären wurden plötzlich pornografische Bilder, wahrscheinlich in Form von Pop-ups, Werbeanzeigen und Bannern, angezeigt, die die Schüler gezwungenermaßen zu Gesicht bekamen. Laut dem Schulleiter sei dies die Folge nicht funktionierender Filter und Werbeblocker gewesen, die die Einblendung und das Aufploppen expliziter Bilder und unerwünschter Werbung im Normalfall verhindern. Wieso man den Film (ob es sich um „Paddington“ oder dessen Fortsetzung „Paddington 2“ handelt, ist nicht bekannt) überhaupt online und vermutlich illegal gestreamt hatte, ist eine ganz andere Frage, der sich die Verantwortlichen vermutlich noch stellen werden müssen.

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Eine Untersuchung, die die Angelegenheit näher prüfen soll, wurde bereits eingeleitet. Auch die Eltern der betroffenen Kinder sollen zeitnah per Brief über das Geschehen informiert worden sein. Welche Konsequenzen der Vorfall für das verantwortliche Lehrpersonal und die Direktion der Grundschule haben wird, ist noch nicht bekannt. Die Eltern der Schüler hätten sich aber sicher gefreut, wenn es bei den Abenteuern des kleinen Bären geblieben wäre.

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