Nicolas Cage als irrer Bin Laden-Jäger

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Ein Mann und sein Schwert am Hindukusch - ein abgefahrener Film, der auf einer wahren Geschichte basiert.

Nicolas Cage geht als "One Man Army" auf Bin Laden-Jagd. Bild: Kurt Krieger

Am 2. Mai 2011 endete die Jagd auf Osama Bin Laden. Eine Einheit der amerikanischen Navy Seals erschoss den Terrorfürsten in seinem Haus in Pakistan. Selbstverständlich wurde Operation ‚Neptun’s Spear‘ sofort verfilmt, Regisseurin Kathryn Bigelow übernahm das mit dem Thriller „Zero Dark Thirty“.

Nun kommt ein weiterer Bin Laden-Jäger zu Kinoehren und Nicolas Cage zur vielleicht verrücktesten Rolle seiner Karriere: Gary Faulkner, von US-Medien liebevoll ‚Rocky Mountains-Rambo‘ getauft, versuchte, sich auf eigene Faust das Kopfgeld in Höhe von 25 Millionen Dollar zu verdienen.

Mit einem Schwert bewaffnet „sickerte“ der Bauarbeiter aus Colorada mehrfach nach Afghanistan ein, um den Al Qaida-Anführer zu enthaupten. Er wurde schließlich in der ostafghanischen Provinz Nuristan von pakistanischen Polizisten festgenommen, als er auf dem Weg zu einer entlegenen Berghöhle war. Einheimische hatten ihm versichert, dass Osama Bin Laden ganz bestimmt dort hausen würde.

Kopfgeldjagd im „Borat“-Style

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Die Geschichte ist wahr, aber dieser Aspekt entlockt Larry Charles nur ein müdes Lächeln. Weil sie vor allem herrlich bekloppt ist, ist der Filmemacher so scharf darauf, sie zu verfilmen. Der Regisseur von „Borat“, „Brüno“ und „Der Diktator“ will dabei seinem Stilmix aus semi-dokumentarischer Erzählung und absurdem Humor beibehalten.

Er setzt aber diesmal nicht auf seinen langjährigen Weggefährten in Sachen Wahnsinn, Sacha Baron Cohen, sondern eben auf den „Ghost Rider„. Nicolas Cage hat aber schon oft bewiesen, dass er instabile Typen grandios verkörpern kann. Das Ergebnis dürfte also ein ziemlich abgefahrerer Film werden. Die Dreharbeiten zu „One Man Army“ („Einmann-Armee“) sollen Ende März beginnen für einen Kinostart Ende des Jahres.

Nicolas Cage steht häufig vor der Kamera, aber seine Projekte schaffen es immer seltener auf die Leinwand. Zuletzt war er 2012 mit „The Frozen Ground“ in unseren Kinos zu sehen, für nachfolgende Filme wie die Actioner „Outcast“ oder „Tokarev“ reichte es nur zur Videopremiere.

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