Outbreak: Lautlose Killer

  1. Ø 0
   1995
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Filmhandlung und Hintergrund

Ein tödlicher Virus wird von afrikanischen Äffchen nach Amerika eingeschleppt. Bevor die Ursache lokalisiert werden kann, hat die Seuche bereits hunderte von Menschenleben gekostet, und stündlich breitet sie sich mehr aus. Polizei und Regierung sind hilflos, aber ein Stab mutiger Wissenschaftler versucht, sich der Seuche zu stellen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Ein afrikanischer Virus, der seine Opfer innerhalb weniger Stunden zur Strecke bringt, gelangt über Affen in die USA, verseucht die Kleinstadt Cedar Creek und droht, ganz Nordamerika auszurotten. Der Militär-Virologe Daniels ist zur Stelle und versucht das Virus unter Kontrolle zu bringen. Dabei steht ihm General McClintook im Weg, der das Dorf auslöschen will, um die einzigartige Viruswaffe nicht zu verlieren. Daniels stellt sich gegen alle Institutionen und nimmt den Kampf gegen das Virus in die Hand.

Ein afrikanischer Virus gerät in die USA und droht, den gesamten Kontinent auszurotten. Militär-Virologe Daniels versucht, die Katastrophe aufzuhalten. Superthriller mit handwerklicher Perfektion und einem unglaublichen Timing realisiert.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wolfgang Petersens mit Spannung erwarteter Nachfolger von „In the Line of Fire“ ist der Thriller, der die Amerikaner aus ihrem Kinowinterschlaf wecken und Dustin Hoffmans Karriere wiederbeleben wird. Mit großer Souveränität, handwerklicher Perfektion und einem Höchstmaß an Spannung und Tempo entwickelt der Regisseur in seinem Virusschocker ein Schreckensszenario, dessen denkbarer und gerade deshalb unfaßlicher Horror einschlagen wird wie eine Bombe. Das, was George Romero in seinen radikalen Splatterutopien „Die Crazies“ oder „Day of the Dead“ vorgegeben hat, führen Petersen und sein Erfolgsproduzent Arnold Kopelson in ihrem apokalyptischen Update von „Andromeda“ im großen Hollywood-Stil weiter: die Bedrohung der Menschheit durch ein absolut tödliches Virus, zu dem nur das Militär das Gegenmittel besitzt – der Stoff, aus dem der nächste Weltkrieg gemacht wird. Petersen sorgt dafür, daß man es nicht vergißt. Er ist Profi genug, den Horror seiner Geschichte zu dosieren und immer wieder der zwischenmenschlichen Beziehung seiner zwei Stars Hoffman und Rene Russo das Rampenlicht zu überlassen, während die Zeitbombe tickt. Nur zu gerne fiebert man mit dem passionierten Militär-Virologen Sam Daniel, der nicht nur vor der geringfügigen Aufgabe steht, Amerika vor einem außer Kontrolle geratenen Virus zu retten, sondern auch gleichzeitig um die im Arbeitsstreß abhanden gekommene Liebe seiner Exfrau und Virologenkollegin Robby kämpfen muß. Mit einer Reihe von genialen Eröffnungsszenen saugt Petersen den Zuschauer mitten ins Geschehen und in die beängstigende Welt der Virologie. Mit der Präzision eines Uhrwerks und der Unbestechlichkeit einer Dokumentation zeigt „Outbreak“ den Beginn einer Krise, die das Ende der Menschheit bedeuten könnte: Wie ein unbekanntes Virus in Zaire vermeintlich besiegt wird, mit einem Affen als Träger jedoch in die USA gerät und sich dort binnen kürzester Zeit verbreitet wie ein Lauffeuer ist bedrückendes, klischeefreies Horrorkino der neunziger pur. Daß „Outbreak“ wegen des Wettlaufs mit dem später abgesagten „Crisis in the Hot Zone“ unter Zeitdruck stand, erklärt, warum Petersen nach seiner starken Exposition den Stil seines Films ändert: Aus dem gnadenlos plausiblen Thriller wird ein Katastrophenfilm, in dem eine ganze Stadt unter Quarantäne gestellt wird, um das Virus zu bremsen. Der unfreiwillige Held Sam Daniel muß plötzlich gegen das Militär kämpfen, das in Gestalt des enigmatischen General McClintock (auf den Punkt: Donald Sutherland) das ganze Dorf auslöschen will. Obwohl beim Wettlauf mit der Zeit Kommissar Zufall überstrapaziert wird und sich Ungereimtheiten häufen, wird der Zuschauer von der frenetischen Energie des Films und einer Reihe von Hubschrauberstunts weitergerissen. „Outbreak“ steht ganz im Dienste hohen Tempos und gnadenloser Spannung. Mit seinem Aufgebot an großen Stars und einem Monster, daß es in punkto Horror mit dem T. Rex aus „Jurassic Park“ aufnehmen kann, obwohl man es nicht sieht, dürfte sich das „Outbreak“-Virus ab dem 30. März in Deutschland schnell ausbreiten. ts.

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