Original Sin

   Kinostart: 12.07.2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Erotischer Melo-Thriller über einen wohlhabenden Mann, der sich mit einer gekauften Braut mehr Probleme einhandelt, als er sich hätte träumen lassen.

Der wohlhabende Kaffeeanbauer Luis beschließt, sich eine Amerikanerin zur Frau zu nehmen. Als er Julia Russell, die er noch nie gesehen hat, am Hafen abholt, ist er überrascht, dass sie das Gegenteil der farblosen Frau ist, die er erwartet hätte. Gemeinsam beginnen sie ein neues Leben. Aber die Überraschungen sind noch nicht zu Ende, und Luis zahlt einen hohen Preis für seine Liebe.

Im Kuba des ausgehenden 19. Jahrhunderts lernt Julia Russell via Zeitungsanzeige den reichen Kaffeeplantagen-Besitzer Luis Vargas kennen. Dieser sucht, um seine gesellschaftliche Stellung zu festigen, eine geeignete Hochzeitskandidatin. Was als reine Vernunftehe geplant war, entwickelt sich schnell zur echten Liebe. Vargas verfällt der hinreißenden Frau mit Haut und Haaren - nur um eines Morgens aufzuwachen und festzustellen, dass Julia ihn um sein ganzes Vermögen betrogen hat. Und das trotz der Vorwarnung eines zwielichtigen Privatdetektivs…

Was als reine Vernunftsehe zwischen Julia Russell und dem reichen Plantagenbesitzer Luis Vargas geplant war, scheint sich schnell zur echten Liebe zu entwickeln. Doch eines Tages muss Vargas feststellen, dass Julia ihn um sein ganzes Vermögen betrogen hat. Erotisch-melancholischer Thriller, in dem Antonio Banderas und Angelina Jolie als gepeinigtes Paar brillieren.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Original Sin: Erotischer Melo-Thriller über einen wohlhabenden Mann, der sich mit einer gekauften Braut mehr Probleme einhandelt, als er sich hätte träumen lassen.

    Von François Truffaut 1969 als „Das Geheimnis der falschen Braut“ verfilmt, dient Cornell Woolrichs 1947 erschienener Kriminalroman „Waltz Into Darkness“ nun Michael Cristofer als Vorlage für ein erotisch aufgeladenes, melodramatisches Abenteuer. Mit Angelina Jolie und Antonio Banderas prominent besetzt, provokativ im Thema, verzwickt im Plot und recht explizit in den Sexszenen dürfte diese amour fou für ein solides Geschäft gut sein.

    So spannend die Geschichte, so hochkarätig die Stars, so schwierig erwies sich zunächst die Umsetzung des Stoffes. Unter anderem durchlief das Projekt drei Studios, ehe endlich mit den Dreharbeiten begonnen werden konnte. Und auch der geeignete Regisseur wollte sich lange nicht finden. So wurde schließlich der Pulitzer-Preisträger Michael Cristofer („Body Shots“) verpflichtet, der sich durch seine Arbeiten bei Theater und Fernsehen einen guten Ruf erworben hat. Ursprünglich nur als Drehbuchautor vorgesehen, drängte er schon früh Angelina Jolie unter Vertrag zu nehmen, mit der er bereits den TV-Film „Gia - Preis der Schönheit“ (1998) realisierte. Aber erst nachdem Jolie als drogensüchtiges Supermodel Gia Marie Carangi mit einem Golden Globe belohnt wurde, stimmten die Produzenten ihrer Besetzung zu. Im Nachhinein ein echter Glücksgriff, sollte die Jon-Voight-Tochter im Jahr darauf doch auch noch den Nebenrollen-Oscar für ihr Spiel in „Durchgeknallt“ erhalten.

    Gerne als Sex-besessene Skandalnudel verschrieen, der vor ihrer Heirat mit Billy Bob Thornton unter anderem Affären mit Bruder James Haven - er ist in „Original Sin“ als Youngblood zu sehen - sowie diversen Frauen nachgesagt wurden, gibt sich Jolie hier, der Rolle der femme fatale Julia Russell entsprechend, überaus freizügig - soweit dies die US-Zensur zulässt, will man eine fürs Geschäft wichtige Freigabe für Jugendliche unter 17 Jahren erreichen. Im Kuba des ausgehenden 19. Jahrhunderts lernt Russell via Zeitungsanzeige den reichen Kaffeeplantagen-Besitzer Luis Vargas (Antonio Banderas) kennen. Dieser sucht, um seine gesellschaftliche Stellung zu festigen, eine geeignete Hochzeitskandidatin. Doch was als reine Vernunftehe geplant war, entwickelt sich schnell zur echten Liebe. Vargas verfällt der hinreißenden Frau mit Haut und Haaren. Nur um eines Morgens aufzuwachen und festzustellen, dass Julia ihn um sein gesamtes Vermögen betrogen hat - und das obwohl ein zwielichtiger Privatdetektiv namens Walter Downs (Thomas Jane aus „Under Suspicion - Mörderisches Spiel“) Vargas vor der Betrügerin warnte…

    Keine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte über die ‚verrückte‘ Liebe setzte Cristofer hier in Szene, wobei er sich in Form, Stil und Inhalt eindeutig am amerikanischen film noir der vierziger Jahre orientiert. Spielt Woolrichs Roman noch in New Orleans, verlegte der Filmemacher den Ort der Handlung nach Kuba - gedreht wurde in Mexiko -, weil die Insel „heute noch so mysteriös ist, wie New Orleans früher war“. Sonst bleibt Cristofer, wie sein berühmter Kollege Truffaut auch, recht nah an der spannenden, Haken-schlagenden Vorlage und interessiert sich für die Divergenz von Sein und Schein sowie vor allem für den Vamp, der einen ehrenwerten Mann zum Hampelmann degradiert. So lastet die ganze Verantwortung des Films vornehmlich auf den Schultern des (Liebes)Paares Jolie/Banderas, die ihre Aufgabe mit Bravour meistern und es verstehen, scheinbar wahre Leidenschaft auf die Leinwand zu zaubern. Überaus beachtlich schlägt sich auch Thomas Jane als omnipräsenter „unsichtbarer Dritter“, der im Hintergrund die Fäden zieht und einmal mehr Hitchcocks These belegt, dass ein Film nur so gut ist wie sein Bösewicht.

    Etwas verschenkt wirkt dagegen manchmal die Arbeit des renommierten mexikanischen Kameramannes Rodrigo Prieto, der oft arg nah an seinen Darstellern klebt und selten die Schauwerte und Weite seiner pittoresken Drehorte bzw. Kulissen nutzt. Dies beeinträchtigt das Filmvergnügen jedoch nur unmaßgeblich und angesichts von Jolies „Lara Croft: Tomb Raider“-Hype dürfte mit ansprechenden Zuschauerzahlen zu rechen sein. GeH.

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