Filmhandlung und Hintergrund

Wiederaufführung des "Giallo"-Klassikers von Dario Argento.

Italien, 1987. Durch den Unfall einer Opern-Diva bekommt die junge Nachwuchssängerin Betty (Cristina Marsillach) die Chance, in Verdis „Macbeth“ die Hauptrolle zu übernehmen. Die Bühnenleitung übernimmt Marco (Ian Charleson), der eigentlich als Horrorfilm-Regisseur arbeitet. Seine blutrünstig inszenierte Oper wandelt sich langsam in ein echtes Horrorszenario, als sich ein anonymer Verehrer Bettys unter die Theaterkompagnie mischt. Er entpuppt sich als grausamer Psychopath, der die Opernsängerin in seine Gewalt bringt und zur Zeugin seiner Gräueltaten macht.

 

Hintergründe

Regisseur Dario Argento versetzte diesen packenden Thriller Mit reichlich Horror-Elementen.  Dabei lebt der Film von der prunkvoll-düsteren Atmosphäre der Mailänder Oper und dem unglaublichen Einfallsreichtum des Regisseurs. Jede einzelne Einstellung ist von Argento sorgfältig ausgewählt und eine neue Aufnahmetechnik erlaubte ihm spektakuläre Kamerafahrten. Die visuelle Wucht, mit der er seine Story erzählt, das Zusammenspiel von Heavy Metal und klassischer Musik, sowie die ungeheure Spannungsdichte machen „Opera“ zu einem beeindruckenden Meisterwerk. Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläums des ersten Erscheinens des Films, nimmt sich der Indie-Verleiher Drop Out Cinema Dario Argentos Kultfilm an. Drop Out Cinema hat sich besonders Produktionen aus dem analog-Zeitalter verschrieben, die mit dem Sprung in die Digitalisierung in Vergessenheit zu geraten drohen. Mit der Wiederaufführung in den deutschen Kinos kehrt der „Giallo“-Klassiker auf die Leinwandgröße zurück, die ihm gebührt, um seine fesselnde Wirkung voll zu entfalten. Argento, der unbestrittener Meister des schrillen Horror-Subgenres „Giallo“, nimmt den Zuschauer mit in einen weltfremden Farbrausch. Hierfür benutzte er teilweise noch Technicolor-Verfahren, die seinerzeit schon als überholt galten, bei Argento aber eine innovative Renaissance erlebten. Neben seinen Regie-Tätigkeiten schrieb Argento unter anderem das Drehbuch für Sergio Leones Spaghetti-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“. 2001 wurde er auf dem Amsterdam Fantastic Film Festival mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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