Filmhandlung und Hintergrund

Subtile Verfilmung des Theaterstücks von Anton Tschechow.

Auf einem Landgut im vorrevolutionären Russland arbeitet Woinizki, der Onkel Wanja genannt wird, zeitlebens als Verwalter. Als der Besitzer, Kunstkritiker und Professor Serebraikow, sich beim Besuch auf dem Land als egozentrischer Scharlatan entpuppt, der seine junge Frau mit Herrenmanieren an den Rand der Verzweiflung treibt, empört sich Wanja. Er schießt zwei Mal auf ihn - und doch bleibt alles beim Alten. Wanja wird weiter für den Professor, der in die Stadt zurück kehrt, arbeiten.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Onkel Wanja: Subtile Verfilmung des Theaterstücks von Anton Tschechow.

    Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks von Anton Tschechow durch Andrej Michalkow-Kontschalowski, der zwei Jahre zuvor mit „Ein Adelsnest“ (nach Iwan Turgenjew) eine ähnlich bemerkenswerte Literaturverfilmung vorgelegt hatte. Der Prolog besteht aus einer Montage von Wochenschaubildern hungernder Bauern. Die krassen sozialen Gegensätze werden aufgegriffen, als Landarzt Dr. Astrow, zweiter Held des Stücks, von seiner Arbeit und der Notwendigkeit von Reformen erzählt, die unmöglich zu verwirklichen sind. Die Szenen aus dem Landleben sind für den Regisseur Ausdruck eines zum Untergang verurteilten Sozialgefüges.

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