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Ohne Gnade!: Mit prominenten Nebendarstellern gewürzte, überdrehte Komödie, die Geschlechter-Stereotypen frenetisch parodiert.

Biene und Püppi sind zwei jugendliche Früchtchen mit frecher Klappe und wenig Kohle. Um die dauernden Finanzengpässe ihrer alleinerziehenden Mutter Hilde, mit der sie in einem Schrebergarten hausen, abzustellen, will Biene fortan Männer verführen und sie erpressen, um ordentlich abzusahnen. Das unterbelichtete Trio legt unprofessionell los und zapft zunächst nur solche Opfer an, die es ihrer Meinung nach ohnehin verdient haben. Aber erstens schaffen sie sich damit viele Feinde und zweitens träumt Rebellin Biene doch nur vom russischen Traummann Baboo.

Biene und Püppi sind zwei jugendliche Früchtchen mit frecher Klappe und wenig Kohle. Um die dauernden Finanzengpässe ihrer alleinerziehenden Mutter abzustellen, mit der sie in einem Schrebergarten hausen, will Biene fortan Männer verführen und sie erpressen. Das unterbelichtete Trio legt unprofessionell los und zapft zunächst nur solche Opfer an, die es nach ihrer Meinung ohnehin verdient haben. Doch damit schaffen sie sich viele Feinde, und der großen Liebe, von der Biene träumt, steht das schräge Treiben auch eher im Wege.

Zwei enttäuschte junge Damen schlagen gegen die Machowelt zurück, ohne jeden ihrer Schachzüge genau zu überdenken. Der Sex dient wieder mal als Waffe in dieser aufgedrehten deutschen Krimikomödie mit beachtlicher Starbesetzung.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mit prominenten Nebendarstellern gewürzte, überdrehte Komödie, die Geschlechter-Stereotypen frenetisch parodiert.

    Biene (Sylta Fee Wegmann) und Püppi (Sina Tkotsch), zwei Früchtchen mit Riesenschnauze, haben genug vom prekären Dasein mit ihrer Mutter Hilde (Catrin Striebeck) im Schrebergarten. Sie beschließen mit frecher Erpressung ihre Finanzkrise zu beenden und es den Männern endlich einmal richtig heimzuzahlen. So locken sie jene, die es vermeintlich ohnehin verdient haben, in eine Sexfalle, filmen sie dabei und nehmen sie anschließend bis aufs letzte Hemd aus – womit sie sich gefährliche Feinde schaffen. Und zunehmend an der Richtigkeit ihres Handelns zweifeln. Denn aller ausgelebten Asozialität zum Trotz, wünscht sich vor allem Biene, ihren Mr. Right zu finden.

    Wie einen völlig überdrehten Comic hat die Schauspielerin Birgit Stein (“Elementarteilchen”) ihren Wechsel hinter die Kamera gestaltet und dafür eine Anzahl prominenter Comedians und Schauspieler für die männlichen Nebenrollen gewinnen können: Helge Schneider besingt als Nordlicht-Elvis die Moral, des weiteren bereichern die unterforderten Tom Gerhadt, Thomas Heinze, Ralf Richter, Christoph M. Ohrt und Jürgen Prochnow die Farce. Die grelle Regie garantiert einen hysterischen Spaß, den sie mit lustigen Geräuschen und Bildtricks als Parodie kenntlich macht und diesen Overkill mit vorwärtstreibendem Partyscore krönt, was einer Frohsinn-Flatline vom Karneval gleicht.

    Stein tut gut daran, ihren redundanten Flachsinn stilistisch aufzumöbeln, denn die vorgebliche Burleske, die alle Klischees der teutonischen Geschlechterkomödie durch den Kakao ziehen und demontieren will, bestätigt sie doch nur. Somit gleicht diese Polonäse im Turbo-Gang mit ihrem Dumpfbacken-Trio jenen Komödien, die mehr über ihre als Karikaturen gezeichneten Figuren lachen, als mit ihnen und alle weibliche Rebellion am romantischen Wunsch enden lassen, endlich in starke Arme sinken zu dürfen. Anzügliche Sprüche, pulsierende Musik und grimassierende Mimen bieten viel kindische Klamotte, Schadenfreude und Fremdschämen, jedoch alles in einem Tempo, bei dem man sich stets kurzweilig unterhalten kann. Helge Schneiders dadaistische Songtexte sind das Tiefsinnigste einer Klamotte, die ihre Stümperinnen doch mit großem Herz umschließt. tk.

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