Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. Oben
  4. News
  5. 20 Jahre Pixar: Tributvideo erklärt bewegend, warum diese Filme zu Tränen rühren

20 Jahre Pixar: Tributvideo erklärt bewegend, warum diese Filme zu Tränen rühren

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Oben Poster
© Disney

Auch wenn die Pixar Animation Studios bereits seit 1986 existieren, so begann ihr Erfolg in Langspielfilmen erst 1995 mit „Toy Story“ - also vor 20 Jahren. Die Geschichte um Spielzeug mit einem Bewusstsein war lediglich ein erster Schritt und inzwischen begeistert uns das Studio regelmäßig mit seinen Geschichten, die für Jung und Alt gleichermaßen geeignet sind. Ein Tributvideo anlässlich des Geburtstags von Pixar bringt genau auf den Punkt, warum diese Filme solche Emotionen bei uns auslösen.

Das Konzept des Videos hätte eigentlich auch ohne irgendeine Art von Text funktioniert. Lediglich ein paar emotionale und ikonische Momente aus 20 Jahren Pixar zusammenschneiden und darunter den bittersüßen Soundtrack von „Oben“ legen. Fertig ist die Gänsehaut und der Kloß im Hals, der damit einhergeht. Doch Kees van Dijkhuizen ist nicht nur diesen einfachen, aber dennoch effektiven Weg gegangen. Er hat auch den Regisseur und Autoren Andrew Stanton („Findet Nemo“, „Wall·E - Der Letzte räumt die Erde auf“) sprechen lassen, der uns verrät, warum diese Filme solche Emotionen wecken.

Die Antwort auf diese Frage ist so einfach wie elementar: Es sind die Geschichten. Jede Animation, egal wie perfekt sie die Realität imitiert, ist nur eine künstliche Skizze davon. Um uns dennoch zu packen, haben sich die Pixarfilme seit jeher darauf konzentriert, uns Geschichten zu erzählen, die diese Hürde auflösen.

Laut Stanton geht es um die Frage, wer wir sind. Animationsfilme geben die Möglichkeiten, Grenzen zu überwinden, beispielsweise die der Zeit, und Geschichten zu erzählen, die man anders nicht erzählen könnte. Dennoch ist das Ziel immer, eine Verbindung zwischen uns und den Figuren herzustellen - egal ob es sich dabei um Fische, Spielzeuge oder Roboter handelt.

Es geht darum, eine Wahrheit einzufangen, die jeder mit seinen eigenen Erfahrungen bestätigen kann, sei es, weil er sich vor Veränderungen fürchtet, einen geliebten Menschen verloren hat, seine Familie beschützen oder seine Träume verwirklichen will. Letztlich muss man das Publikum erstaunen lassen, denn solch eine Reaktion kann nicht künstlich erzeugt werden, selbst wenn sie mit künstlichen Figuren erzeugt wurde. Ein Erstaunen ist immer ehrlich.

Zu den Kommentaren

News und Stories

Kommentare