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O Beautiful Night

Kinostart: 20.06.2019

O Beautiful Night: Der junge Hypochonder Juri begegnet dem Tod. In einer ereignisreichen Nacht ist er gezwungen, sich seinen Ängsten zu stellen.

zum Trailer

Filmhandlung und Hintergrund

Der junge Hypochonder Juri begegnet dem Tod. In einer ereignisreichen Nacht ist er gezwungen, sich seinen Ängsten zu stellen.

Der hypochondrische Juri (Noah Saavedra) lebt trotz seines jungen Alters und guter Gesundheit in ständiger Angst vor dem Tod und ist nächtliche Panikattacken bereits gewohnt. Eines Abends verfolgt ihn ein schwarzer Rabe, der dem verängstigten jungen Mann sofort Herzrasen beschert.

Der Rabe treibt Juri in eine düstere Spielhalle und damit direkt in die Arme eines mysteriösen Mannes (Marko Mandić) mit osteuropäischem Akzent, der sich ihm als „der Tod“ höchstpersönlich vorstellt.

Juri versucht zu fliehen doch dem Tod kann man bekanntlich nicht entkommen. Es beginnt ein faustisch-bizarrer Höllenritt durch Opiumhöhlen, Labyrinthe aus Kartbahnen, Räumen übervoll mit Kronleuchtern und Lagerhallen, in den Russisch-Roulette gespielt wird.

Zu dem ungleichen Duo gesellt sich schon bald die gut aussehende Nina (Vanessa Loibl). Sie arbeitet im Rotlichtmilieu und zieht Juri sofort in ihrem Bann.

Der Trailer gibt euch einen Eindruck, wie die Irrfahrt von Juri und seinen Weggefährten aussieht:

Auf der retro-romantischen Irrfahrt im Zeichen des Vanitas-Gedanken versucht Juri herauszufinden, wer er ist, was er will und wer seine Begleiter wirklich sind. Fest steht: Am Ende muss jemand sterben, denn der Tod verlässt die Bühne nicht mit leeren Händen.

„O Beautiful Night“ – Hintergründe

Der freischaffende Illustrator und Regisseur Xaver Böhm liefert mit „O Beautiful Night“ ein eindrucksvolles Spielfilmdebüt ab. Er entführt den Zuschauer gemeinsam mit Juri (Noah Saavedra, „Egon Schiele – Tod und das Mädchen“), dem mysteriösen Mann (Marko Mandić, „Gold“, „Nackt unter Wölfen“) und Nina (Vanessa Loibl, „Marienhof“) auf eine bizarre und visuell anspruchsvolle Traumreise, untermalt von einem atmosphärisch-stimmigen Soundtrack.

Die umjubelte Weltpremiere feierte „O Beautiful Night“ während der Berlinale 2019 in der Sektion Panorama.

„O Beautiful Night“ – Kinostart und FSK

Die düstere Komödie startet am 02. Mai 2019 in den deutschen Kinos und ist ab 12 Jahren freigegeben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • O Beautiful Night: Der junge Hypochonder Juri begegnet dem Tod. In einer ereignisreichen Nacht ist er gezwungen, sich seinen Ängsten zu stellen.

    Wunderbare, schwarzhumorige und melancholische Komödie um eine skurrile Nacht in Berlin.

    Für das Langfilmdebüt von Xaver Böhm, gab es bei seiner Premiere im Panorama der Berlinale rauschenden Beifall. Es ist eine Produktion der Berliner Komplizen Film, die mit „Kiz Kardesler“ und dem mit dem Goldenen Bär prämierten „Synonymes“ erfolgreich im Wettbewerb waren, aber einen veritablen Publikumsliebling mit diesem Beitrag hatten. Böhm, der mit Illustration und Animationsfilm angefangen hat, erzählt darin die Geschichte eines jungen Mannes (gespielt von Noah Saavedra, der bereits als „Egon Schiele“ positiv auffiel), der Angst vor dem Tod hat und mit eben jenem (Marko Mandic) eine skurrile, ja wie der Titel andeutet schöne Nacht erlebt. In deren Verlauf verliebt er sich u.a. in eine junge Frau (Vanessa Loibl), spielt Russisch Roulette und holt einen Paradiesvogel aus dem Zoo, um nur drei der skurrilen Stationen der turbulenten Reise durch die Berliner Nacht auf zu zählen. Die von Jieun Yi eindrucksvoll fotografierte Nacht erstrahlt in neon-lila und grün und zum bundesweiten Kinostart in einer weiteren Version in Schwarz-Weiß. Der Tod spricht mit Akzent. Die Musik ist angemessen traurig, der Humor wunderbar in diesem sympathisch altmodisch wirkenden Film, in dem alte Blumenstilleben für stimmungsvolle und ja, schöne, „Pausen“ sorgen. Jim Jarmusch, Aki Kaurismäki, Luc Besson lassen grüßen in diesem Film, der seine Zuschauern eine beautiful Night beschert. hai.

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