Während des 29. Filmfestivals in Saarbrücken wurden die Preisträger bekannt gegeben: Der Max Ophüls Preis 2008 geht an Regisseur André Erkau für seinen Film „Selbstgespräche“. Die Jury begründet ihre Entscheidung: „Der Regisseur verfolgt mit zärtlicher Ironie so genannte gescheiterte Existenzen, die sich nicht unterkriegen lassen wollen.“ Zusätzlich erhalten Joachim Dürbeck und René Dohmen für „Selbstgespräche“ den Filmmusikpreis. Weitere Auszeichnungen gehen für die Beste Nachwuchsdarstellerin an Alice Dwyer für ihre Rollen in „Höhere Gewalt“ und „Die Tränen meiner Mutter“. Als Bester Nachwuchsdarsteller wird Jörg Pohl für seine Rolle in „Nichts geht mehr“ geehrt. Der BMW Group Förderpreis Film für mittellange Filme erhält Stefan Schaller für „Böse Bilder“. Den Kurzfilmpreis erhält Frauke Thielecke für „Dunkelrot“ und den SR/ZDF-Drehbuchpreis ehrt Nana Neul für „Mein Freund aus Faro“. Alexandra Westmeier wird für „Allein in vier Wänden“ gleich zweimal ausgezeichnet mit dem Filmpreis des Saarländischen Ministerpräsidenten und dem Dokumentarfilmpreis. Weitere Preise gehen an Tamara Staudt für „Nur ein Sommer“ (Förderpreis der DEFA-Stiftung), Lars Henning Jung für „Höhere Gewalt“ (Preis der Schülerjury) und den Interfilmpreis für Stefan Jägers „Hello Goodbye“. Mit dem diesjährigen Publikumspreis wird Christian Schwochow für „Novemberkind“ ausgezeichnet.

Das 1984 gegründete Festival ist benannt nach dem in Saarbrücken geborenen Regisseur Max Ophüls (1902-1957). Es gilt als wichtigstes Forum des deutschsprachigen Nachwuchsfilms. Das Filmfestival 2008 läuft noch bis zum heutigen Sonntag, 20. Januar 2008.

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