Filmhandlung und Hintergrund

Andrej Tarkowskis vorletzter Film, der mit dem Schicksal eines russischen Künstlers im Exil sein eigenes spiegelt.

Der russische Schriftsteller Andrej bereist Italien, um für die geplante Biografie eines russischen Komponisten aus dem 17. Jahrhundert zu recherchieren. Hilfe erhält er von der Dolmetscherin Eugenia, die sich in ihn verliebt. Der melancholische Andrej weist sie ab und vertieft stattdessen seine Bekanntschaft mit dem ehemaligen Lehrer Domenico, der als geisteskrank gilt. Bevor sich Domenico in Rom selbst verbrennt, bittet er Andrej, mit einer brennenden Kerze die der heiligen Katharina geweihten Therme zu durchqueren.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Nostalghia: Andrej Tarkowskis vorletzter Film, der mit dem Schicksal eines russischen Künstlers im Exil sein eigenes spiegelt.

    Vorletzter Film des russischen Filmphilosophen Andrej Tarkowski („Solaris“), dessen Auseinandersetzung mit der Nostalgie russischer Exilanten für ihre Heimat durch sein eigenes Schicksal noch persönlicher wurde, als ursprünglich geplant. Wie alle Filme Tarkowskis mit überwältigenden Bildkompositionen, die Erinnerung, Traum und Realität verknüpfen, stellt der Film Osten und Westen gegenüber. Der von Oleg Jankowski verkörperte Dichter bleibt dabei zumeist brütend-stumm, während Erland Josephsons wahnsinniger Domenico tiefere Wahrheiten aussprechen darf.

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