Nine Months

  1. Ø 0
   1995
Nine Months Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Sam hat alles: einen hochbezahlten Job, Appartement mit Seeblick und eine wunderbare Freundin. Das perfekte Leben bekommt einen Knacks, als ihm Freundin Rebecca eröffnet, daß sie schwanger ist. Sam gerät darüber so aus dem Häuschen, daß die Beziehung in Gefahr gerät. Erst als Sam Ultraschall-Bilder seines Sohnes sieht, erwachen in ihm die vermißten Vatergefühle.

Seit fünf Jahren lebt Kinderpsychologe Samuel mit der hübschen Ballett-Lehrerin Rebecca zusammen, ohne jemals auch nur einen Gedanken an den Traualtar verschwendet zu haben. Als seine Freundin ihm mitteilt, daß sie schwanger sei, ist er schockiert. Schließlich akzeptiert er ihren Wunsch, Mutter werden zu wollen – wenn auch widerwillig. Als Rebecca bemerkt, daß er das Kind gar nicht will, trennt sie sich von ihm. Da besinnt sich Samuel eines Besseren und entschließt sich, Rebecca – und das Kind – zurückzuerobern.

Spritziges Remake der französischen Schwangerschaftskomödie „Neuf Mois“ von „Kevin“-Regisseur Chris Columbus. Hugh Grant brilliert als Yuppie, der erfährt, daß er Vater wird.

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Kritikerrezensionen

  • Große Regisseure wie Frank Capra, Preston Sturges und Howard Hawks, großartige Leading Men wie Cary Grant, Jimmy Stewart und Clark Gable: Das gab’s nur einmal, das kommt nie wieder. Oder doch? Jetzt kommen Chris Columbus und Hugh Grant! „Nine Months“, das US- Remake der französischen Hit-Komödie „Neuf mois“ über Freud und Leid von Schwangerschaft aus Männersicht, demonstriert eine ausgeklügelte Leichtigkeit, die an die charmante Luftigkeit der großen US-Komödien der dreißiger Jahre erinnert. Hugh Grants Darstellung des Kinderpsychologen Samuel, der zwischen naiv-chauvinistischer Unabhängigkeit und schwangerschaftsbejahender Reife wählen muß, läßt die schauspielerische Leichtfüßigkeit eines Cary Grant assoziieren. Wie Cary kombiniert Grant-Thronfolger Hugh britische Cleverness mit amerikanischer Schnodderigkeit. Sein phänomenaler Erfolg scheint Grant gut zu tun – „Nine Months“ demonstriert ein enormes schauspielerisches Selbstbewußtsein. Nicht minder beindruckend ist Tom Arnolds liebenswerter Autoverkäufer Marty, ein Redneck- Rauhbein mit Herz, der beweist, daß Arnold, der im vegangenen Jahr als komödiantisches „True Lies“-Highlight Arnold Schwarzenegger und Jamie Lee Curtis locker an die Wand spielte, mehr Charme und Witz hat, als ein TV-Schirm je fassen konnte. In „Nine Months“ beweisen sowohl Grant als auch Arnold endgültig, daß sie definitiv zu den ganz großen Namen der gegenwärtigen Kinokomödienlandschaft gehören. Auf der schauspielerischen Habenseite schlagen außerdem noch ein abermals gekonnt schmollender Jeff Goldblum sowie ein herrlich hyperhysterischer Robin Williams zu Buche (Williams‘ russischer Gynäkologe mit Sprachproblemen schlägt selbst Jack Nicholsons und Steve Martins Zahnärzte im ersten und zweiten „Little Shop of Horrors“). Die heile Welt von Samuel nimmt Schaden, als seine Freundin Rebecca (Julianne Moore) ihre Schwangerschaft ankündigt. Unabhängigkeit und Porsche aufgeben zu müssen, jagt Samuel einen großen Schreck an. Klar, befindet Martys Frau (Joan Cusack), Samuel hat Angst vor dem Erwachsenwerden. Marty dagegen, wie Samuel auf seine Art ebenfalls nicht mehr als ein ewiger Lausbube, hat und liebt schon mehrere Kinder. Wie diese beiden so grundsätzlich verschiedenen Männer (oder doch nicht?) zu Freunden werden und dabei voneinander für’s Leben lernen, ist zwar klassischer Billy Wilder und somit überhaupt nicht neu, aber Chris Columbus, der sowohl für das (Remake-)Buch als auch für die Regie verantwortlich zeichnet, kredenzt in „Nine Months“ eine ausgewogene Kombination aus vertrauter Dramaturgie und detailverliebter narrativer Spielerei, die wohlig-bestechend zwischen Lachsalve und Tränendrüse alteriert. „Nine Months“ kombiniert die vielen Qualitäten der vielen Filmerfolge von Chris Columbus und erreicht wie sein Hauptdarsteller eine Reife, die ihn in die Nähe der großen Komödienregissere der goldenen Jahre des guten alten US-Kinos rückt. Natürlich lernt Hughie in „Nine Months“ das Erwachsenwerden, das Vaterwerden und seinen neuen Wagen schätzen, denn das ist seine Aufgabe in diesem Film, den er mit Bravour besteht. Ganz wie im richtigen Leben, möchte man hoffen! dd.

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