Nina Undercover - Agentin mit Kids

  1. Ø 5
   2011
Nina Undercover - Agentin mit Kids Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Nina Undercover - Agentin mit Kids: TV-Actionkomödie mit Newcomerin Claudia Hiersche in der Titelrolle.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • James Bond lässt grüßen: „Nina Undercover“ ist eine gelungene Agenten-Komödie mit großem Aufwand und unbekannten Hauptdarstellern.

    Ganz schön mutig von RTL: Vier Millionen Euro hat die Produktion dieser Agentenkomödie gekostet, aber ausgerechnet die beiden Hauptrollen werden von Schauspielern verkörpert, die kaum jemand kennt. Sie wurden von Casterin Daniela Tolkien per Online-Casting entdeckt. Es mag eine Weile dauern, bis man Claudia Hiersche („Verbotene Liebe“) als Action-Amazone akzeptiert, aber sie und Ben Braun haben großen Anteil daran, dass „Nina Undercover“ nicht bloß dann funktioniert, wenn geprügelt und geschossen wird.

    Der Handlungskern des Films lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen: Weil sie sich um die verwaisten Kinder ihrer Schwester kümmern muss, ist Top-Agentin Nina ausgestiegen. Als der Staatsfeind Nummer eins (Bernhard Schir) einen Anschlag auf die Kanzlerin plant, überredet ihr früherer Chef vom Bundessicherheitsdienst BSD (Alexander Radszun) sie zum Comeback, so dass sie nun wie so viele Frauen Kinder und Karriere unter einen Hut bringen muss.

    Es trägt enorm viel zur Sympathie dieses Films bei, dass das Drehbuch von Derek Meister und Regisseur Simon X. Rost der zivilen Ebene so viel Platz einräumt. Natürlich sind hier auch Romanze und Comedy untergebracht. Einmal holt Nina mitten im Einsatz statt der erwarteten Ausrüstung ein Kuscheltier aus ihrem Rucksack, derweil ihre Jungs mit Ninas Sprengstoff einen ziemlich großen Baum entwurzeln. Ben Braun ist als neuer Nachbar nicht minder unkonventionell: Ruby entspricht so gar nicht dem Klischee des Deutschlehrers. Selbstredend wundert er sich über das sprunghafte Leben der Ersatzmutter, aber vor allem verliebt er sich in sie.

    Der Rest ist Action, wobei Rost und Meister die persiflierenden Elemente so sorgfältig dosieren, dass „Nina Undercover“ ähnlich wie der im Dezember gezeigte RTL-Film „Undercover Love“ keine Parodie ist. Der geheimdienstliche Erzählstrang, bei dem am Ende natürlich nicht weniger als die nationale Sicherheit bedroht ist, hätte auch das Zeug zum Agentenfilm. Dank der ausgezeichneten Arbeit von Ausstatter Matthias Kammermeier wirkt der Film zudem richtig teuer. Gerade die BSD-Zentrale, aber auch die vielen Spionagespielzeuge und das an die Villa Kunterbunt erinnernde Haus von Nina und den Kindern sind das Ergebnis einer offenbar liebevoll durchgeführten Kleinarbeit. Bildgestaltung (Jochen Stäblein) und Musik (Martin Berger und Tilman Sillescu) orientieren sich ohnehin am Kino und müssen den Vergleich auch nicht scheuen. Der Titel ist zwar auch nicht besser als bei „Undercover Love“, aber beide Filme bieten eine kurzweilige Mischung aus Spannung und Vergnügen. tpg.

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