Niki de Saint Phalle: Wer ist das Monster - Du oder ich?

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   1995
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Filmhandlung und Hintergrund

In Interviews erzählt die deutsch-amerikanische Künstlerin von ihrem Leben, ihrem Werk und der Zusammenarbeit mit ihrem 1991 verstorbenen Ehemann, Jean Tinguely. Außerdem folgt Peter Schamoni De Saint-Phalles Werdegang und hakt dabei die entscheidenden Stationen ihrer Karriere bis in die Gegenwart ab.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Künstlerporträts der besonderen, der intensiven Art sind seine Sache: Regisseur Peter Schamoni hat schon wiederholt bewiesen, daß die Dokumentation kreativen, künstlerischen Schaffens seine Stärke ist (u. a. „Max Ernst: Mein Vagabundieren – Meine Unruhe“). Mit seinem neuesten Werk über die französisch-amerikanische Künstlerin Niki de Saint Phalle ist ihm wiederum ein großer Wurf in dem bisweilen unterschätzten Bereich des Dokumentarfilms gelungen.

    Dabei bringt er die verschiedenen Aspekte dieses spannungsgeladenen, konfliktreichen und interessanten Künstlerlebens zur Geltung, die Dimension der Arbeit, die Schwierigkeit des Schaffensprozesses, die persönlichen Häutungen und Wandlungen. Die mit dem Schweizer Kinetikkünstler Jean Tinguely verheiratete Niki de Saint Phalle, die Anfang der 60er Jahre mit gewaltsamen Performance-Aktionen und Schieß-Happenings, bei denen sie mit Gewehren auf ihre Bilder schoß, für Aufsehen sorgte, begann Mitte der 60er ihre Reise durchs Land ihrer Träume und Visionen, das sie mit überlebensgroßen, äußerst weiblichen Figuren (den berühmten „Nanas“) und Skulpturen bevölkerte. Jüngster Ausdruck dieses enormen, immer von einem betont „weiblichen Realismus“ geprägten Schaffensdrangs ist das Projekt eines gewaltigen Skulpturengartens in der Toskana, in dem sie die 22 Spielkarten des Tarot symbolisiert. Die Arbeit an diesem phantastischen Mammutprojekt und die Eröffnungszeremonie bilden den Rahmen von Schamonis Film. Er integriert viele Sequenzen aus Nikis eigenen Experimental-Filmen „Daddy“ und „Ein Traum – länger als die Nacht“. Neben Niki selbst tritt darin auch Jean Tinguely in teils grotesken Rollen auf. Die stimulierende Verbindung der beiden Kunstrebellen, Schamoni weckt Assoziationen an „Bonnie & Clyde“ des Kunstbetriebs, treibt den Film voran. Einfach war sein ehrgeiziges Projekt, das sich über drei Jahre erstreckte, nicht. Doch nach einigen Auseinandersetzungen mit der Künstlerin, u. a. um die Auswahl der Filmausschnitte, war Niki de Saint Phalle von ihrem Porträt begeistert. Der Zuschauer kann sich dem nur anschließen. boe.

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