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Fakten und Hintergründe zum Film "New York, I Love You"

Kino.de Redaktion |

New York, I Love You Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

In der Stadt, die niemals schläft, träumt jeder von der Liebe. In dem Episodenfilm erwachen diese Träume nun zum Leben. Einige der spannendsten Regisseure unserer Zeit und ein Schauspieler-Ensemble von geballter Starpower haben die kleinen Liebesgeschichten gesucht, gefunden, erarbeitet und festgehalten, die das Herz einer Metropole wie New York schlagen lassen. Mal sexy, mal heiter, mal nachdenklich entführen elf kurze Filme, die sich am Ende zu einem einzigen Film vereinen, die Zuschauer in die unterschiedlichen Stadtteile New Yorks. Von Soho über Chinatown bis in den Central Park.

NEW YORK, I LOVE YOU zeigt alle Facetten der Liebe in New York aus Sicht verschiedener Filmemacher und verflechtet ihre individuellen Perspektiven zu einem großen Ganzen. „Wir wollen nicht einfach nur Kurzfilme aneinanderreihen“, betont Benbihy. „Wir haben den Ehrgeiz, sie wie einen einzigen Film wirken zu lassen, der allerdings von mehreren Regisseuren inszeniert wurde.“ Deshalb treffen im Film auch immer wieder die Charaktere einzelner Kurzfilme aufeinander. „Das ist vergleichbar mit anderen Episodenfilmen wie L.A. CRASH, MAGNOLIA, BABEL oder SHORT CUTS, bei denen jeweils nur ein Regisseur die Fäden in der Hand hielt“, sagt Benbihy.

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In einer sehr frühen Planungsphase von NEW YORK, I LOVE YOU traf Produzent Benbihy in Cannes auf Marina Grasic, die ausführende Produzentin des mit drei Oscars ausgezeichneten Episodenfilms L.A. CRASH. „Ich freute mich sehr, als ich hörte, dass Emmanuel einen Film wie PARIS JE T’AIME in New York realisieren wollte“, erinnert sich Grasic. „Andererseits war er wohl auch an mir interessiert, weil ich schon mehrere Filme mit innovativer Erzählstruktur produziert habe. Unser Treffen war ein glücklicher Zufall, aus dem schnell eine Partnerschaft wurde.“

Benbihy wollte das New-York-Projekt zunächst von Los Angeles aus koordinieren, doch ein einziges Telefonat ließ ihn seinen Plan verwerfen: „Anthony Minghella rief mich an und sagte: ,Ich bin in New York. Wo bist du? Wenn du einen Film in New York machen willst, solltest du hier sein. Und wenn du mit mir arbeiten willst, sollten wir uns treffen.“ Schon am nächsten Tag zog Benbihy nach New York. „Ich schulde Anthony eine Menge“, gesteht der Produzent.

Bei seiner Suche nach den geeigneten Filmemachern folgte Benbihy klaren Regeln: „Ich wollte nicht die üblichen New-York-Verdächtigen fragen, also Spike Lee, Woody Allen oder Martin Scorsese. Wir kennen ihre Sicht auf New York schon aus vielen herausragenden Filmen. Ich ging bewusst auf neue, junge Regisseure zu, die noch nie in New York gedreht hatten oder die Gelegenheit nutzen wollten, die Stadt durch unseren innovativen Erzählstil neu zu entdecken.“

Die Filmemacher, die gefragt wurden, reagierten mit leidenschaftlicher Begeisterung. Benbihy wundert das nicht: „Die Regisseure genießen bei diesem Projekt sehr große Freiheit, sie können inhaltlich und stilistisch etwas Neues ausprobieren und mit Schauspielern arbeiten, von denen sie schon immer geträumt haben.“

Produktion: New Yorker Regeln

Obwohl sie den Inhalt und die Umsetzung ihrer Kurzfilme nahezu frei gestalten konnten, mussten sich die Autoren und Regisseure von NEW YORK, I LOVE YOU an einige goldene Regeln halten. Für das Drehbuch lauteten diese unter anderem:

Jede Geschichte muss mit einem New Yorker Stadtteil verknüpft sein.

Im Mittelpunkt jeder Handlung muss eine Liebesgeschichte stehen.

Jede Erzählung muss am Ende ungefähr acht Minuten Film entsprechen.

Als die Drehbücher geschrieben, die Schauspieler engagiert und die Drehorte gefunden waren, traten für die eigentlichen Dreharbeiten weitere Regeln in Kraft:

Jeder Regisseur hat genau zwei Tage Zeit, um seine Geschichte mit den von ihm bestimmten Schauspielern und Kameraleuten zu realisieren.

Danach darf dieser Regisseur mit einem von ihm bestimmten Cutter für maximal sieben Tage in den Schneideraum, während ein neuer Regisseur mit seinem eigenen Team ebenfalls zwei Tage lang dreht.

Alle Regisseure arbeiteten innerhalb ihres Zeitfensters mit denselben Kostümbildnern, Szenenbauern und anderen Crewmitgliedern.

„Das waren acht ebenso anstrengende wie ereignisreiche Wochen“, erinnert sich Produzent Emmanuel Benbihy. „Die Vorbereitung war eine große Herausforderung, weil wir auf keinerlei Erfahrungswerte zurückgreifen konnten. Es kommt in der Filmindustrie selten vor, dass ein so großes Projekt von mehr als zwei Regisseuren realisiert wird.“

Trotz der genauen Vorbereitung sollte das Improvisieren nicht zu kurz kommen. Produzentin Marina Grasic erzählt: „Wir hatten das Glück, in einem großen Haus im West Village zu arbeiten, in dem das Produktionsbüro und der Schneideraum unter einem Dach waren. So konnte der eine Regisseur seine Dreharbeiten vorbereiten, während der andere schon im Schneideraum saß, woraus sich eine sehr kreative Atmosphäre ergab.“

Von diesem einzigartigen „Film-Workshop“ profitierte auch der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin, der einige Tage lang Tür an Tür mit dem Amerikaner Allen Hughes arbeitete. „Das war ein krasses Gefühl“, sagt Fatih Akin, „auch wenn ich manchmal nur an die Tür klopfte, um Allen zu fragen, ob er mir Milch für meinen Kaffee geben kann.“

Dreharbeiten in den wirren und wilden Straßenschluchten von New York sind per se kein Kinderspiel, doch ein kollektives Filmprojekt wie NEW YORK, I LOVE YOU, für das die Regisseure praktisch jeden Stadtteil in Beschlag nahmen, erwiesen sich als eine noch viel größere Herausforderung. Glücklicherweise stand die Stadt New York geschlossen hinter dem Film und seinen Dreharbeiten, die von März bis April 2008 dauerten.

„Die Stadtverwaltung hat uns in jeder Hinsicht geholfen und großzügig unterstützt“, betont Marina Grasic. „Das war sehr wichtig für uns, weil diese Produktion eine extreme logistische Herausforderung war. Allein der Reiseaufwand war unglaublich. Das war ein einziges Kommen und Gehen von Regisseuren und Schauspielern. Wir mussten sie in Hotels einquartieren und die Einreisebestimmungen beachten. So eingeschüchtert wir anfangs auch waren, so gut hat am Ende alles funktioniert. Und das wohl auch, weil die Stadt New York uns mit offenen Armen empfangen hat.“

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