Bei so vielen Spielern kann man mit einer Verfilmung nichts falsch machen. Oder alles!

Garantiert auch im Film zu sehen: eine Nachtelf-Druidin, eine der beliebtesten Rassen-Klassen-Kombinationen in WoW Bild: Blizzard

Drei Buchstaben, zwei Fraktionen, zehn Millionen Spieler: Das Online-Rollenspiel World of Warcraft, kurz „WoW“, ist der absolute Rekordhalter in Sachen Computer-Fantasy. Kein Wunder, dass Hollywood sich längst die Filmrechte gesichert hat. Das ist allerdings bereits fünf Jahre her und die Fans fragen sich, warum sich so wenig tut, in Sachen „Wow“-Kinofilm.

Die Antwort darauf hat Produzent Thomas Tull, der schon Blockbuster wie „The Dark Knight„, „300„, „Inception“ und die „Hangover„-Trilogie verantwortete:

„In der Vergangenheit war es bei Game-Verfilmungen oft so, dass man sich sagte ‚Wie viele Spieler hat das Spiel? Okay, dann kaufen die sowieso ihre Kinotickets.‘ Aber das ist eine unglaublich schlechte Art, an einen Film heranzugehen. Wir habe uns dagegen viel Zeit genommen, um das Projekt zu entwickeln, weil wir es absolut nicht versauen wollen. Da ist diese unglaubliche Geschichte, der Krieg, all die verschiedenen Völker und Klassen, da wurde eine fantastische, reichhaltige Welt entworfen. Wie soll man daraus einen Film machen?“

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Mit dieser Frage hat sich das Team um die Drehbuchautoren Charles Leavitt („K-Pax„, „Blood Diamond„) und Chris Metzen vom Game-Macher Blizzard Entertainment die letzten Jahre herumgeschlagen. Mit Erfolg, wie Thomas Tull sagt:

„Wir sind bald soweit, dass wir loslegen können. Wenn das Drehbuch ganz fertig ist, und wir uns sicher sind, dass die Geschichte auch für sich stehen kann und als Film funktioniert und das Publikum begeistert, dann fangen wir mit den Dreharbeiten an. Ganz so weit sind wir jetzt noch nicht, aber bald.“

Das trifft sich gut, denn der Drehbeginn ist schon seit Längerem für Anfang 2014 geplant. Das erste Mal „Action!“ rufen wird dann übrigens Duncan Jones, der sich mit im SciFi-Genre mit „Moon“ und „Source Code“ großes Kritikerlob verdiente. Er hat Sam Raimi auf dem Regiestuhl beerbt, der das Projekt wegen der langen Verzögerungen entnervt verlassen hat.

Als Darsteller ist unter anderem „Der Herr der Ringe„-Held David Wenham (Faramir) geplant, aber auch hier wird sich das Karrusell erst dann weiterdrehen, wenn das Drehbuch Grünes Licht hat.

Bis dahin können sich Fantasy-Fans die Zeit mit den letzten beiden Filmen der Hobbit-Trilogie vertreiben, während Gaming-Freunde sich auf „Need for Speed“ (20.3.2014) und „Assassin’s Creed“ (21.5.2015) freuen können.

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