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Berlinale: Iranisches Drama gewinnt den Goldenen Bär

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Nader und Simin - Eine Trennung Poster

Die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin feierten mit der Preisverleihung am Samstagabend ihren krönenden Abschluss. Festivaldirektor Dieter Kosslick und die Internationale Jury unter dem Vorsitz von Isabella Rossellini haben die Preise feierlich überreicht. Als Gewinner des Festivals wird dem Regisseur Asghar Farhadi für sein iranisches Drama „Jodaeiye Nader az Simin“ („Nader and Simin“) dem Goldenen Bären als Hauptreis feierlich überreicht. Darüber hinaus erhalten die beiden Hauptdarsteller jeweils einen Bären für ihre Darstellung. Für das Beste Drehbuch wird „The Forgiveness Of Blood“ von Joshua Marston mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Für das Design und die Kamera erhielt der argentinische Film „Der Preis“ gleich zwei Bären überreicht. Aber auch die beiden deutschen Produktionen „Schlafkrankheit“ von Ulrich Köhler und „Wer wenn nicht wir“ von Andreas Veiel werden mit einer Auszeichnung bedacht. Der Goldene Ehrenbär erhält Armin Mueller-Stahl für sein Lebenswerk überreicht.Die diesjährige Berlinale ging nach zehn ereignisreichen Tagen am Sonntag erfolgreich zu ende. Mehr als 300.000 Eintrittskarten konnten an den Kinokassen verkauft werden. Auch wurden erstmals 3D-Filme dem Publikum vorgestellt, die Reihe „Berlinale goes Kiez“, bei der ein Fliegender Roter Teppich das Festival in verschiedene Stadtteile Berlins brachte, feierte auch in diesem Jahr wieder Erfolge. Jedoch wurden mit 16 Filmbeiträgen im Vergleich zu den Vohrjahren weniger Kandidaten ins Rennen um einen Goldenen Bären geschickt. Auch fand sich unter den Beiträgen eher kleinere Produktionen, die wohl kaum ein großes Interesse in den deutschen Kinos finden werden. Darüber hinaus folgten wieder zahlreiche Stars und prominente Filmkünstlern dem Ruf des Festivals, so wie Armin Mueller-Stahl, Harry Belafonte, Liv Ullmann, Joel und Ethan Coen, Jeff Bridges, Josh Brolin, Hailee Steinfeld, Kevin Spacey, Paul Bettany, Jeremy Irons, Zach Quinto, Diane Kruger, Colin Firth, Helena Bonham-Carter, Vanessa Redgrave, Ralph Fiennes und Gerard Butler.
Der European Film Market 2011 im Rahmen der Filmfestspiele kann einen erfreulichen Zuwachs an Teilnehmern, Filmen und Vorführungen verzeichnen, berichtet Direktorin Beki Probst. Auch zahlreiche Filme aus dem Festivalprogramm konnten ihre Vertriebsrechte in zahlreiche Länder verkaufen. Dazu gehört nicht nur der Gewinner des Goldenen Bären, sondern auch die französische Produktion Tomboy von Céline Sciamma sowie der Film Khodorkovsky von Cyril Tuschi.

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