Nachtschicht: Ich habe Angst

  1. Ø 0
   2007
Nachtschicht: Ich habe Angst Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Nachtschicht: Ich habe Angst: Kommissar Erichsen (Armin Rohde) gerät in die Gewalt des Markenfälschers, den der Hamburger KDD auffliegen lassen wollte...

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Großes Drama und einen tragischen Abgang bietet dieser Film – und das alles im gewohnt verspielten „Nachtschicht“-Kontext.

    Man merkt Lars Beckers „Nachtschicht“-Filmen das große Renommee an, das sie sich über die Jahre erworben haben. Obwohl Nummer fünf aus der losen ZDF-Reihe eigentlich großes Drama erzählt, wohnt auch „Ich habe Angst“ eine gesunde Portion Verspieltheit inne. Die Macher – Becker, Produzent Reinhold Elschot und Redakteur Daniel Blum – bilden ein fest eingespieltes Team, das sich einiges traut. Sei es im lässigen Einsatz von Rückblenden oder im geradezu frechen Einfrieren einer Einstellung, die einige Sequenzen später wieder aufgenommen wird. Die rauen Hamburger Nächte – jeder Film erzählt ja nur von einer einzigen – werden in optischem Chique eingefangen. Aber auch die exzellente Musikauswahl zeugt nicht nur für feines Gespür, sondern auch für Kenntnisreichtum fernab des Mainstreams.

    Doch etwas ist anders, an diesem fünften Fall, der Ton ist ernster und rauer. Nicht nur im Umgang der vier „Nachtschichtler“ – Armin Rohde, der einmal mehr aus dem Ensemble herausragt, Barbara Auer, Ken Duken und Minh-Khai Phan-Thi – untereinander. Letztlich verwundert das nicht, denn „Ich habe Angst“ steuert auf den dramatischen Abgang eines der Helden zu. Zuvor versucht das Team vom Kriminaldauerdienst, den Etikettenschwindler Hadschi zu überführen, der in seiner Textilfabrik falsche Markenklamotten anfertigen lässt – selbstredend von illegal ins Land gebrachten Arbeitskräften. Zu diesem Zweck wird Lili Hu (Minh-Khai Phan-Thi) undercover in die Fabrik eingeschleust. Zusätzlich gilt es, einer anonymen Anzeige wegen Kindesmisshandlung nachzugehen. Später kommt auch noch der obligatorische Mordfall hinzu.

    Wenn man vielleicht etwas als störend empfinden kann, ist es die permanente Verknüpfung der einzelnen Fälle. Aber man könnte es auch großzügig als Stilmittel der Reihe durchgehen lassen. Und wenn dann noch das Bindeglied so trefflich besetzt ist wie hier mit Ulrike Krumbiegel – geschenkt. fra.

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