My Giant

Filmhandlung und Hintergrund

Während Komiker Billy Crystal die Aufgabe des Conferenciers der Oscar-Verleihung bereits fünffach mit großem Erfolg und spielerischem Sarkasmus meisterte, geht es mit Crystals Filmkarriere seit seinem letzten großen Hit „City Slickers“ im Jahr 1991 beständig bergab. Auch sein aktuelles Komödiendrama „My Giant“ um die lebensverändernde Freundschaft eines menschenverachtenden Agenten zu einem riesenwüchsigen Rumänen...

Hollywood-Agent Sammy Kanin ist verzweifelt, er ist auf der Suche nach einer Entdeckung und meint eigentlich, er könne jeden überreden, alles zu spielen. Nur diesmal will es nicht klappen. Dann kommt er bei einem Autounfall im Rumänien auch noch beinahe ums Leben. Sein Rettung in der körperlichen und beruflichen Not ist Max. Der 2 Meter 40-Kerl packt mit seinen riesigen Pranken zu und zieht Sam aus dem Auto. Sammy wittert seine Chance, der Riese muß zum Film, und er lügt ihm das Blaue vom Himmel vor. So solle er im nächsten Steven Seagal-Film mitspielen und außerdem verspricht er ihm, seine verschollen Freundin zu suchen.

Sammy Kanin ist Hollywood-Agent und wird bei einem Autounfall in Rumänien von einem 2-Meter-40-Mann gerettet. Sammy lügt hemmungslos, nur um den Riesen zum Film zu bekommen. Der größte NBA-Spieler Muresan spielt hier sehr naiv, trotzdem geben die beiden ein schönes Paar ab.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Während Komiker Billy Crystal die Aufgabe des Conferenciers der Oscar-Verleihung bereits fünffach mit großem Erfolg und spielerischem Sarkasmus meisterte, geht es mit Crystals Filmkarriere seit seinem letzten großen Hit „City Slickers“ im Jahr 1991 beständig bergab. Auch sein aktuelles Komödiendrama „My Giant“ um die lebensverändernde Freundschaft eines menschenverachtenden Agenten zu einem riesenwüchsigen Rumänen wird ihn kaum in erhoffte Starsphären katapultieren können. Denn anstatt das vielversprechende, kurz angeschnittene Story-Element einer beißenden Hollywood-Satire weiterzuverfolgen, entschieden sich die Filmemacher für ein vorhersehbares Melodram, in dem eine Tragödie ein Ekel zum besseren Menschen macht.

    Crystal mimt diesen schleimigen, selbstfixierten Talentagenten Sammy, der von seinem letzten verbliebenen Klienten am Set vor Ort in Rumänien gefeuert wird. Im Frust - zudem will ihn seine Frau verlassen - baut er einen Unfall und wird von dem wuchtigen Zweimeter-plus-Mann Max (der Washington-Wizards-Basketballspieler Gheorghe Muresan) aus tödlicher Bedrängnis gerettet. Der lebt zurückgezogen in einem Kloster und wird von seiner Umwelt als „grotesker Teufel“ verlacht. Der gestrandete Sammy wittert eine Chance, sich mit dem Shakespeare-zitierenden Monster-Max sanieren zu können. Es folgt ein Roadtrip nach New York, Cleveland, wo Max ein degradierendes Wrestlingmatch mit einer Horde Zwerge über sich ergehen lassen muß, in die Vorstadt zu Sammys vernachlässigter Familie und schließlich nach Las Vegas, wo Max erfolgreich für die Bösewicht-Rolle in einem neuen Steven-Seagal-Actionfilm vorspricht. Doch kaum am Ziel von Sammys Wünschen angelangt, wird ein tragisches Detail von Max‘ Gesundheitszustand bekannt.

    Entschieden zuviel Gewicht legt Regisseur Michael Lehmann, der hier seine in „Lügen haben lange Beine“ und „Hudson Hawk“ unter Beweis gestellte Vorliebe für das Schräge nicht einbringen kann, auf die Läuterung des Verlierertypen Sammy, der in guter Hollywood-Manier durch das Erlebte ein besserer Familienvater und Mensch per se wird. Die optischen Gags - der kleingewachsene Crystal reicht dem ellenlangen Muresan ungefähr an den Bauchnabel - mögen zwar nicht gerade schreiend komisch sein, sorgen aber für solide Erheiterung. Weiterhin buhlen die Macher mit einigen trefflichen Pointen, einer von „Der Exorzist“ inspirierten Kotzeinlage, die an niedere Ballermann-Instinkte appelliert, und einer knallharten Selbstparodie Steven Seagals, die allerdings unangenehm forciert wirkt. Auch der Einsatz des wenig attraktiven Schauspielnovizen Muresan wirkt nach dem „Kunst imitiert Leben“-Prinzip nicht immer sehr glücklich realitätsnah. Bei seiner bewegenden Darstellung grob verletzter Gefühle hat man dann auch kaum den Eindruck, einen Schauspieler bei der Arbeit zu beobachten, und das hinterläßt einen leicht bitteren Nachgeschmack. ara.

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