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Mutter

Kinostart: 01.07.2004
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Filmhandlung und Hintergrund

Der Züricher Journalist Miklós Gimes dokumentiert das Leben seiner 80-jährigen Mutter in Ungarn und der Schweiz seit dem Zweiten Weltkrieg.

Als Teenager kämpft Lucy Gimes im ungarischen Untergrund gegen die deutsche Besatzungsmacht und engagiert sich in der verbotenen kommunistischen Partei. Auch ihr Mann Miklos, den sie nach dem Krieg heiratet, ist zunächst von Stalin begeistert und arbeitet als Redakteur für dessen Parteizeitung. Dann jedoch zerstört die Niederschlagung des Ungarnaufstandes im Jahr 1956 alle Illusionen, Miklos wird verhaftet, und Lucy flüchtet mit dem gemeinsamen Sohn in die Schweiz. Dort wird der Junior selbst ein Journalist und arbeitet die Geschichte der Eltern auf.

Anhand von historischem Film- und Fotomaterial rekonstruiert der schweizer Journalist Miklós Gimes nicht nur das bewegte Leben seiner 80-jährigen Mutter, sondern auch ein gutes Stück europäischer Zeitgeschichte.

1958 wird der Ehemann der in die Schweiz emigrierten Ungarin Lucy Gimes mit anderen Anführern des Ungarnaufstandes hingerichtet; erst 1989 erhält Miklós Gimes sein offizielles Begräbnis. Von diesem Zeitpunkt an begibt sich Lucys Sohn und Filmemacher auf Spurensuche im Leben seiner Mutter: Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs kann diese untertauchen, wird nach dem Krieg in Budapest Mitglied der kommunistischen Partei und heiratet Miklós Gimes, Journalist bei der stalinistischen Parteizeitung. Als ihr Mann verhaftet wird, flieht Lucy mit ihrem Sohn in die Schweiz.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mutter: Der Züricher Journalist Miklós Gimes dokumentiert das Leben seiner 80-jährigen Mutter in Ungarn und der Schweiz seit dem Zweiten Weltkrieg.

    Der Züricher Journalist Miklós Gimes dokumentiert die bewegte Lebensgeschichte seiner inzwischen 81-jährigen Mutter, in deren Biografie sich die Umbrüche der ungarischen Geschichte widerspiegeln: Von der Besatzung durch die Deutschen, über die kommunistische Regierung, den Ungarnaufstand bis zu ihrer Emigration in die Schweiz gelingt es Gimes anhand von altem Foto- und Filmmaterial aus der ungarischen Nationalbibliothek sowie von Aussagen seiner Mutter und Zeitgenossen seiner Eltern, der Vergangenheit ein konkretes Gesicht zu geben.
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