Music of the Heart

  1. Ø 5
   1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Music of the Heart: Herzergreifendes Feel-Good-Movie über eine Geigenlehrerein, die mit Violinenklängen Ghetto-Kids neue Töne beibringt.

Roberta ist das heulende Elend, als ihr Mann sie verlässt. Doch sie schöpft neuen Mut, zieht mit ihren Söhnen nach East Harlem, wo sie als Geigenlehrerin Ghetto-Kids Glauben an sich selbst und Begabten Konzertreife vermittelt. Als nach zehn Jahren der Geigenunterricht dem Rotstift zum Opfer fallen soll, organisiert sie ein Wohltätigkeitskonzert – mit Erfolg.

Frisch geschieden, lässt sich Roberta Guaspari 1980 in East Harlem, einem der verrufensten Viertel von New York, nieder, wo sie als Musiklehrerin reüssieren will. Tatsächlich gelingt es ihr, aller Skepsis und unzähligen Vorurteilen zum Trotz, das East Harlem Violin Program zu einer wichtigen Institution der Schule werden zu lassen. Als die Kurse zehn Jahre später wegen Etatkürzungen abgeschafft werden sollen, organisiert Roberta in der altehrwürdigen Carnegie Hall ein Solidaritätskonzert, an dem die berühmtesten Violinisten der Neuzeit teilnehmen….

Frisch geschieden, lässt sich Roberta in East Harlem, einem der verrufensten Viertel von New York, nieder, wo sie als Geigenlehrerin reüssieren will. Herzergreifendes Feel-Good-Movie mit Meryl Streep, die für diesen Part mit ihrer zwölften Oscar-Nominierung bedacht wurde.

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Kritikerrezensionen

  • Auf einer wahren Geschichte beruht dieses herzergreifende Werk über das Gute im Menschen, das auch über die schlimmste soziale Umwelt siegt. Meryl Streep spielt souverän die couragierte Roberta Guaspari, die mit Violinenklängen Ghetto-Kindern neue Töne beibringt, und trägt mit ihrer Ausstrahlung das auf dem schmalen Grat zwischen Gefühl und Kitsch balancierende Epos.

    Die Story der echten Roberta Guaspari wurde schon als Dokumentarfilm in „Small Wonders“ verfilmt (Oscar-Nominierung 1996). Harvey Weinstein überzeugte die mutige, auch heute noch aktive Lehrerin, für den geplanten Spielfilm noch einmal im Erfahrungskästlein zu kramen. Meryl Streep überzeugt als Frau in den besten Jahren, die – von ihrem Mann verlassen – erst einmal vor einem Nichts steht, hat sie doch eine eigene Karriere für ihre Familie zurückgestellt. Nach einer Phase der Frustration und des heulenden Elends nimmt sie ihr Leben in die eigenen Hände, findet ihr Selbstbewußtsein wieder und zieht mit den beiden Söhnen sogar nach East Harlem, wo sie als Geigenlehrerin kaum zu bändigenden Ghetto-Kindern Glauben an sich selbst und besonders Begabten Konzertreife vermittelt. Als nach zehn Jahren der Geigenunterricht dem Rotstift zum Opfer fallen soll, organisiert die engagierte Lehrerin ein Wohltätigkeitskonzert, in dem Stars der internationalen Musikszene auftreten. Die Aktion hat Erfolg: Das Violinenprogramm wird weitergeführt. Dieses kleine Wunder geschah wirklich, von 1991 bis 1998 flossen private Spenden, inzwischen erhält das „Guaspari East Harlem Violin Program“ öffentliche Förderung. Diese fast märchenhafte Entwicklung setzt Horror-Spezialist Wes Craven, in dessen „Scream“ eine ganz andere Spezies amerikanischer Jugendlicher auftaucht, mit großem Fingerspitzengefühl in Szene und versucht, nicht zu stark in Sentimentalität abzurutschen. Das gelingt zwar nur bedingt, denn Gutmenschin Meryl Streep scheint manchmal einfach zu perfekt. Aber sie ist zu bewundern – nicht nur wegen der oscarreifen Leistung, sondern auch, weil sie in einem zweimonatigen Crash-Kurs Violine lernte und fröhlich fidelt, als hätte sie nie etwas anderes getan. Von den rund 150 Kindern im Film, hatte etwa die Hälfte bei der wahren Roberta Guaspari studiert, nur wenige waren Schauspielprofis, was den authentisch wirkenden Szenen nur nutzt. Höhepunkt des Films sind die Konzert-Aufnahmen in der altehrwürdigen Carnegie-Hall mit musikalischen Schwergewichten wie Isaac Stern oder Itzhak Perlman, die auch 1993 beim „Fiddlefest“ mitwirkten.

    Neben Streep komplettieren Gloria Estefan als singende Kollegin und Angela Bassett als hart durchgreifende Direktorin das starke Damen-Trio, da kann Aidan Quinn als Guasparis Jugendfreund nur etwas blaß wirken. Beim avisierten weiblichen Publikum könnte das Tränen treibende Feel-Good-Movie durchaus mitten ins Herz treffen. mk.

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