Dreamteam der 70er und 80er: Thompson hinter, Bronson vor der Kamera - hier in "Murphy's Gesetz"

Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb J. Lee Thompson bereits am letzten Freitag im Alter von 88 Jahren in British Columbia/ Kanada. Der Regisseur erlag nach längerer Krankheit einem Herzleiden. In seiner über 40 jährigen Karriere drehte der Brite knapp 50 Filme, darunter Klassiker wie „Die Kanonen von Navarone„, „Eroberung vom Planet der Affen“ und das Original von „Cape Fear„.

Thompson begann als Dialogtrainer und Skriptdoktor, unter anderem für Alfred Hitchcock in Europa. Nach eigenen Regieerfolgen wie „Die Frau im Morgenrock„, „Ich kenne den Mörder“ und einer „Oscar“-Nominierung für „Navarone“ wechselte er in die USA.

Dort wurde er als Western- und Actionfilmer berühmt, so drehte Thompson unter anderem neun Filme mit Charles Bronson - darunter „Murphy’s Gesetz“ und „Ein Mann wie Dynamit„. Er feierte jedoch auch als Komödien-, Musical- und Science-Fiction-Regisseur große Erfolge.

Sein langjähriger Produzent Pancho Kohner würdigte Thompson in einer ersten Stellungnahme als „Filmemacher, der durch seine Präsenz am Set und sein Auftreten als echter Gentleman bereits zu Lebzeiten eine Legende war.“

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