Filmhandlung und Hintergrund

Die „3000“ im Titel der sentimentalen Sportskomödie bezieht sich auf die Zahl der Treffer, die der von Sitcom-Komiker Bernie Mac („Ocean’s Eleven“) dargestellte Baseballstar im Verlauf seiner Karriere geschlagen hat. Aufgrund eines Rechnungsfehlers gilt es für den 47-jährigen, aus dem Ruhestand zurück zu kehren, um seine magische Quote tatsächlich zu erreichen. Dafür muss er sich nicht nur wieder seine alte Form...

Einst war Stan Ross der unumschränkte, wenn auch wenig beliebte Baseball-Star der Milwaukee Brewers. Jetzt ist das ausgewiesene Ekelpaket ein erfolgreicher Geschäftsmann, wozu nicht zuletzt sein Spielrekord von dreitausend Pitches bzw. der klangvolle Firmenname „Mr. 3000“ beigetragen haben. Nun aber stellt sich heraus, dass der Rekord auf einem Rechenfehler basiert und Stan eigentlich Herr 2997 heißen müsste. Notgedrungen greift der Veteran noch mal zu Keule und stattet den unbegeisterten Kollegen einen Besuch ab.

Weil ihm drei Punkte zum Fabelrekord rückwirkend aberkannt wurden, sieht sich ein Baseball-Veteran und Geschäftsmann gezwungen, noch einmal in die Arena zu steigen. Sportler-Dramödie nach bewährtem Schema.

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Kritikerrezensionen

  • Die „3000“ im Titel der sentimentalen Sportskomödie bezieht sich auf die Zahl der Treffer, die der von Sitcom-Komiker Bernie Mac („Ocean’s Eleven“) dargestellte Baseballstar im Verlauf seiner Karriere geschlagen hat. Aufgrund eines Rechnungsfehlers gilt es für den 47-jährigen, aus dem Ruhestand zurück zu kehren, um seine magische Quote tatsächlich zu erreichen. Dafür muss er sich nicht nur wieder seine alte Form antrainieren, sondern, einer typischen Disney-Familienkomödie entsprechend, auch noch einige wichtige Lebenslektionen verinnerlichen.

    Vor Mac fanden bereits u. a. Tom Berenger mit „Die Indianer von Cleveland“, Kevin Costner mit „Tin Cup“ und Dennis Quaid mit „The Rookie“ Aufnahme in die Hall of Fame der alternden Film-Baseballstars. In diesem Bunde spielt Mac als der eingebildet-egozentrische Stan Ross eindeutig die unausstehlichste Figur, der am Ende allerdings auch die dramatischste Läuterung durchlaufen muss. Im kurzen Prolog erzählt Ross, dass er nie Autogramme gibt oder lächelt und mit der Sportpresse nichts am Hut hat. Gleichzeitig ist er einer der besten Baseballspieler aller Zeiten, weshalb ihn die Fans trotz seiner brüsken Art lieben. Nach seinen legendären 3000. Treffer hat er sich ohne Rücksicht auf sein Team kurz vor der Meisterschaft zur Ruhe gesetzt. Seinen Ruhm hat er mit einer Mr.-3000-Shopping-Mall kapitalisiert. Zu seinem Glück fehlt ihm nur noch, in die Baseball Hall of Fame aufgenommen zu werden. Doch dann wird ein Rechnungsfehler der Baseball League aufgedeckt, der dazu führt, dass Stan schmachvoll zum Mr. 2997 abgestempelt wird. So kehrt er neun Jahre nach seiner Glanzzeit übergewichtig und überheblich zu seiner alten Mannschaft zurück, um seinen Rekord doch noch zu erlangen. Er wird jedoch nicht gerade mit offenen Armen empfangen und die Sache ist lange nicht so einfach, wie er sich zunächst vorgestellt hat.

    Regisseur Charles Stone III, dessen letzter Film „Drumline“ vorwiegend das Teenpublikum ansprach, liefert diesmal eine Komödie für das reifere Klientel. Die gewohnten Klischees der Sportcomedy werden nur relativ oberflächlich angeschnitten, sodass der übliche Wandel des Protagonisten und seines Underdog-Teams von Verlierern zu strahlenden Siegern nur schwachen Unterhaltungs-Punch aufweist. Unglücklich ist auch der dünn gesäte Humor, dennoch kann Hauptdarsteller Mac schon allein mit seinem schieren komischen Charisma etliche Lacher verbuchen. Fast gänzlich auf die Sentimentalschiene wird hingegen Angela Bassett („Tina - What’s Love Got To Do With It“) abgeschoben, die als Sportsreporterin Mo ihre frühere Beziehung mit Stan neu anfacht. Weitere Mitspieler umfassen Paul Sorvino als wortkarger Coach, Chris Noth (Mr. Big aus „Sex And The City“) als gewiefter Mannschaftsbesitzer und Brian White als selbstsüchtiger junger Star, der wie Stan eine 180-Grad-Wandlung durchläuft. In Cameos marschieren Larry King, Tom Arnold, Jay Leno und eine Reihe von ESPN-Sportkommentatoren als sie selbst auf. In der Major League der Baseball-Komödien wird diese doch auffallend unrunde Mischung aus „The Rookie“ und „Die Indianer von Cleveland“ mit afroamerikanischen Protagonisten allerdings kaum mitspielen können. ara.

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