Mount St. Elias

  1. Ø 0
   2009
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Filmhandlung und Hintergrund

Mount St. Elias: (Extream-)Sport-Doku um drei Skialpinisten, die die sogenannte längste Abfahrt der Welt am Mount St. Elias bezwingen.

Im Mai 2007 brechen die österreichischen Skialpinisten Axel Naglich und Peter Ressmann in den arktischen Sommer von Alaska auf. Sie wollen dort mit dem amerikanischen Freeskier Jon Johnston den 5489 Meter hohen Mount St. Elias bezwingen und anschließend vom Gipfel erstmals die mit 35 Kilometer längste Skiabfahrt der Welt bis auf Meereshöhe wagen. Ein verrücktes Unternehmen, das alle Beteiligten an die Grenzen ihrer körperlichen und mentalen Kräfte bringt.

Im arktischen Alaska wagen zwei Österreicher bis an die Grenzen ihrer Kräfte die mit 35 Kilometern längste Skiabfahrt der Welt. Das authentische Dokuabenteuer über Extremsportler kann es mit Hollywoodthrillern aufnehmen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Spektakuläres dokumentarisches Bergdrama über drei Extremsport-Alpinisten, deren Besteigung eines Gletschermassiv in Alaska mit anschließender Skiabfahrt als Grenzerfahrung fesselt.

    Man muss es ganz klar sagen: Mit diesen irrsinnigen Kinobildern über ein Extremsportabenteuer zwischen berauschender Wildnis und tödlicher Gefahr kann kein Hollywood-Thriller mithalten. Bestenfalls das Dokudrama „Sturz ins Leere“ erreicht eine ähnliche intensive Mischung aus Emotionen und Authentizität. Im Mittelpunkt des Filmes ruht ein Felsmassiv gigantischen Ausmaßes, der Mount St. Elias in Alaska, der „relativ höchste“ Berg der Welt – denn er beginnt auf Meereshöhe und endet in ewig eisbedeckten 5.489 Metern. Wer ihn besteigt, muss mehr Höhenmeter überwinden als am Mount Everest – ein Fall für die Berg-Elite, die österreichischen Extremskifahrer Axel Naglich und Peter Ressmann sowie der amerikanische Freeskier Jon Johnston. Die ersten zwei haben ihn nicht nur bezwungen, sondern starteten direkt vom Gipfel die mit 35 km längste Skiabfahrt. Die Expedition begann im Mai 2007 und ein kleines Filmteam um Regisseur Gerald Salmina begleitete das Trio, fünf Jahre nachdem zwei Amerikaner kurz unter dem Gipfel den Tod fanden.

    Lediglich der Absturz der Vorgänger ist als Reenactment inszeniert, alle anderen Bilder sind echt und state of the art: Ob Totalen oder Zooms vom Helikopter oder via Helmkameras – stets bleiben wir auf Augenhöhe mit den Akteuren, hören ihre Kommentare oder den Helmfunkverkehr zu atemberaubenden Aufnahmen von einer ebenso hinreißenden wie lebensfeindlichen Natur. Bei seinem Kinodebüt gelingt Salmina ein extrem dicht erzähltes, beeindruckendes Abenteuerepos, das so nah am Spielfilm liegt, dass man jede dokumentarische Distanz vergisst – was neben dem höchst professionellen Handwerk auch an einem fulminanten Soundtrack liegt.

    Im regen Wechsel zwischen Action und Beschaulichkeit entsteht ein Porträt, um nicht zu sagen Psychogramm von Größenwahn am Gletscher, von der Sucht nach dem ultimativen Adrenalinkick, dem man rücksichtslos alle Vernunft und selbst den Überlebenstrieb opfert: Ein körperliche und mentale Grenzen überschreitender Selbsterfahrungstrip von radikalen Thrill-Seekern, die ohne Netz über dem Abgrund schweben und eine schwindelerregende Fahrt entlang der dünnen Linie zwischen Leben und Tod wagen. Diese unglaublichen Dimensionen erfahrbar zu machen, vom phantastischen Schönwetter bis zum apokalyptischen Orkan nach einem Temperatursturz, der nur Minuten braucht, um das Paradies in die Hölle zu verwandeln – das ist eine bravouröse Leistung. Die Messlatte für künftige Bergfilme liegt hiermit sagenhaft hoch. Luis Trenker wäre begeistert.

    tk.

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