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Mouchette

Filmhandlung und Hintergrund

Bewegendes Dorfdrama von Robert Bresson um die "Solidarität des Bösen".

Die vierzehnjährige Mouchette lebt in einem kleinen Dorf in Südfrankreich und erfährt kein Zeichen von Verständnis und Liebe bei ihrer Familie, sie langweilt sich in der Schule. Im Wald wird sie Zeuge des Streits zwischen dem Förster und dem Wilderer, der den Förster tötet und sie in seiner Hütte im Vollrausch vergewaltigt. Am nächsten Tag kehrt sie verängstigt nach Hause zurück, ohne das Geschehene der im Sterben liegenden Mutter anvertrauen zu können. Mouchette hüllt sich in ein weißes Kleid und lässt sich von einem Hügel ins Wasser rollen.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mouchette: Bewegendes Dorfdrama von Robert Bresson um die "Solidarität des Bösen".

    Nach Georges Bernanos‘ Erzählung. Robert Bresson nannte Mouchettes Los eine von der „Solidarität des Bösen“ verursachte Tragödie. Letztlich bringt das ganze Dorf Mouchette um. Er schildert das Ungeheuerliche ihres Schicksals unspektakulär, beiläufig und mit gewohnt strenger Bildsprache, die nur durch die in Schwarzweiß gefilmte seltsam herb-schöne Natur („Au hasard Balthazar“) unterlaufen wird. Es ging Bresson weniger um Soziales als um die Psychologie seiner Figuren, die sich hinter den Ereignissen verbirgt.
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