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„Monster Hunter“: „Resident Evil“-Regisseur zeigt krasse Kreaturen im neuen Video

„Monster Hunter“: „Resident Evil“-Regisseur zeigt krasse Kreaturen im neuen Video
© Sony Pictures

Das bringt der Serienherbst auf Disney+

In einem Interview sprach Regisseur Paul W.S. Anderson über „Monster Hunter“ und versprach, dass Fans den Fantasy-Actionfilm lieben werden.

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Paul W.S. Anderson dürfte in Sachen Videospielverfilmungen der wohl aktuell erfahrenste Filmemacher auf diesem Planeten sein: Mehr als ein Drittel der Filme, bei denen er Regie geführt hat, basierten auf einem Videospiel. Mit „Mortal Kombat“ hatte er 1995 seinen Durchbruch, bevor er ab 2002 über die nächsten 14 Jahre als Produzent, Drehbuchautor und auch als Regisseur bei der „Resident Evil“-Reihe fungierte.

Die Zombies haben er und seine Hauptdarstellerin und Ehefrau Milla Jovovich mittlerweile ad acta gelegt. Dafür steht mit „Monster Hunter“ bereits die nächste Videospielverfilmung an. Die Vorlage stammt wie „Resident Evil“ ebenfalls vom japanischen Studio Capcom. Und wie Anderson im Interview mit Polygon verriet, haben er und die Macher der Action-Adventure-Reihe eng zusammengearbeitet, um Fans genau das zu liefern, was sie lieben. Und der 55-Jährige ist sich sicher, dass „Monster Hunter“ der Vorlage mehr als gerecht wird:

„Wir haben sehr eng mit Capcom an diesem Film gearbeitet. Noch mehr als bei jedem anderen Film, den ich gemacht habe. Sie waren sehr, sehr involviert. Alles wurde mit Capcom besprochen und sie haben zu allem ihre Meinung geäußert. Während der Arbeiten an dem Film bin ich auch immer mit Rohschnitten von den Kampfsequenzen mit den Kreaturen nach Japan geflogen. Die Spieleentwickler kommentierten jede Bewegung der Kreaturen: ‚Die Bewegung der Kreatur ist hier nicht ganz korrekt‘, ‚Die Kreatur müsste hier etwas niedriger sein, ‚Die Haltung ist hier etwas anders‘, ‚Die Krallen des Monsters sind hier zu spitz‘. Großartige Hinweise. Ich dachte mir nur, ‚Mein Gott, ihr blickt auf die Krallen der Kreaturen?‘ Wir haben uns alle Anmerkungen zu Herzen genommen. Denn wir machen den Film für die Fans des Videospiels.“

Handlungstechnisch gerät die von Captain Artemis (Milla Jovovich) angeführte Militäreinheit in einen Sandsturm, durch den sie in eine andere Welt versetzt wird, in der die Menschen nicht ganz oben auf der Nahrungskette stehen. Ihre Schusswaffen zeigen hier keinerlei Wirkung. Um nicht als Futter für die Monster zu enden, verbünden sie sich mit Kriegern wie The Hunter (Tony Jaa) und dem Admiral (Ron Perlman). Gemeinsam müssen sie herausfinden, was geschehen ist und sich einer Gefahr stellen, die beide Welten zu zerstören droht.

Nicht jede Videospielverfilmung ist gelungen. Doch diese zwölf Filme sind so kultig wie die Vorlagen:

„Monster Hunter“: Paul W.S. Anderson ist ein großer Fan der Reihe

Besonders schelmisch freut sich Anderson darüber, dass er das Videospiel lange vor dem phänomenalen weltweiten Erfolg des 2018 erschienenen Teils „Monster Hunter: World“ für sich entdeckt hatte:

„Ich entdeckte das Spiel vor zwölf Jahren in Japan, als es noch ein rein japanisches Phänomen war; lange bevor der Rest der Welt verstand, was ‚Monster Hunter‘ ist. Vor zehn Jahren habe ich begonnen, mit Capcom darüber zu sprechen, das Spiel zu adaptieren. Das ist wirklich ein leidenschaftliches Langzeit-Projekt von mir und ich gehe es nicht nur als Filmemacher an, sondern auch als langjähriger Gamer und Fan der Reihe.“

Als dann „Monster Hunter: World“ einschlug, zeigten die Hollywood-Studios sofort Interesse an den Rechten. Aber die waren bereits weg:

„Und sie waren alle enttäuscht darüber, dass ich die Rechte bereits besaß. Aber ich habe mir die Rechte gesichert, als niemand außerhalb von Japan das Spiel kannte. Ich denke, Capcom bewunderte diese Leidenschaft für ihr Projekt.“

Und weil Anderson den Film tatsächlich aus der Sicht eines Gamers für Gamer machen wollte, war für ihn auch von Beginn an klar, dass Milla Jovovichs Charakter Artemis in gewisser Hinsicht als eine Art Avatar für das Publikum fungieren musste: Sie stelle die Fragen, die sich die Kinogänger*innen stellen, so der Filmemacher. Und Anderson wäre kein leidenschaftlicher Fan der Reihe, hätte er nicht auch die katzenähnlichen Palicos, die kleinen Begleiter der Menschen, in den Film mit übernommen.

Und diese unbändige Leidenschaft ist definitiv auch im neuen Featurette zu sehen, das Sony Pictures just veröffentlicht hat. Darin gibt es auch einen ersten Blick auf das bei Fans bekannte Monster Rathalos. Aktuell heißt es, Sony Pictures plane doch mit einem Kinostart für „Monster Hunter“ noch am 30. Dezember 2020 (US-Kinostart). Ob und wann der Film auch hierzulande in den Kinos startet, steht noch nicht fest.

Fabelwesen sind nicht immer leicht dem jeweiligen Film zuzuordnen. Wollt ihr es dennoch wagen? Dann tretet ein:

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