Filmhandlung und Hintergrund

Romantic Comedy über eine Endzwanzigerin, die nach der "ersten Nacht" auf den Anruf ihres Traummanns wartet.

Cora Hübsch hatte vor drei Tagen den besten Sex ihres Lebens. Nun sitzt sie zu Hause vor dem Telefon und wartet darauf, dass der Mann, der dafür gesorgt hat, sich endlich meldet. Schließlich behauptet Jo, ihre beste Freundin: „Nach dem ersten Sex rufst du nicht an.“ Doch nach einer wahren Tortur des leidenden Wartens wirf Cora plötzlich alle guten Vorsätze über Bord und beschließt: „Vergiss die Regeln… sei wie du bist, sei du selbst.“

Cora Hübsch ist Single, frisch verliebt und todunglücklich. Es ist Samstagabend und die emanzipierte Endzwanzigerin wartet auf den Anruf des Mannes, mit dem sie noch vor drei Tagen zum ersten Mal Sex hatte. Die Großstadtneurotikerin kennt die goldene Regel des Datings: Wer sich rar macht, macht sich beliebt. Also versucht sie, sich abzulenken, versinkt aber dabei unaufhaltsam in Depression und Selbstzweifel. Als sie die Sehnsucht nach Daniel nicht mehr aushält, fasst sie einen wichtigen Entschluss. Vergiss die Regeln und bleib dir treu…

Die emanzipierte Endzwanzigerin Cora wartet auf den Anruf des Mannes, mit dem sie vor drei Tagen zum ersten Mal Sex hatte. Dabei versinkt sie in Depression und Selbstzweifel, bis sie von der Sehnsucht nach Daniel endgültig überrollt wird. Vergnüglicher Frauenfilm, für den sich Regisseur Ralf Huettner („Musterknaben“) und Hauptdarstellerin Gruschenka Stevens gefunden haben.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mondscheintarif: Romantic Comedy über eine Endzwanzigerin, die nach der "ersten Nacht" auf den Anruf ihres Traummanns wartet.

    Nach einer dreijährigen kreativen Pause, in der er sich aufs Inszenieren von Werbespots verlegte, meldet sich „Musterknabe“ Ralf Huettner mit einem Paukenschlag in der nationalen Kinoszene zurück. Seine technisch ausgereifte, mit pointierten Dialogen gespickte und hervorragend gespielte Komödie dreht sich knapp 90 Minuten lang um eine Frau, die zu Hause vor dem Telefon sitzt und sehnsüchtig auf den Anruf ihres neuen Lovers wartet. Gruschenka Stevens, schon Protagonistin in Huettners „Der kalte Finger“, zeigt als Cora Hübsch die bis dato beste Performance ihrer noch jungen Karriere. Nicht zuletzt ihre ebenso glaubwürdige wie selbstironische Vorstellung wird dieser rundum gelungenen Adaption von Ildikó von Kürthys Bestseller „Mondscheintarif“ jede Menge Mundpropaganda bescheren. Eine Tatsache, die sich zunächst bei der Premiere auf dem Filmfest München und später auch an der Kinokasse äußerst positiv bemerkbar machen sollte.

    Weder Ralf Huettner noch seine Hauptdarstellerin Gruschenka Stevens gehören zu jenen deutschen Künstlern, die in den letzten Jahren den Erfolg gepachtet hatten. 1996 erhielten zwar beide für „Der kalte Finger“ positive Kritiken, doch ein Publikum konnte der düstere Thriller aus dem Telefonsex-Milieu nicht für sich gewinnen. Während Huettner in der Folge mit der Polizei-Komödie „Die Musterknaben“ am Boxoffice baden ging, geriet auch Stevens‘ einzige Kinoarbeit, Sherry Hormanns „Widows“, zum Flop.

    Doch mit „Mondscheintarif“ scheint jeder auf seine Weise sein Traumprojekt gefunden zu haben. Und das bei einer Vorlage, die bei oberflächlicher Betrachtung allenfalls Stoff für einen Kurzfilm bietet. Geht es doch im Prinzip lediglich um eine Frau, die zu Hause auf den Anruf eines Mannes wartet und diese Zeit mit diversen Unternehmungen im wahrsten Sinne des Wortes totschlägt. Doch Huettner machte das Unmögliche möglich. Er setzte Ildikó von Kürthys Roman-Vorlage in ein veritables Kino-Drehbuch um. Um Tempo in die Geschichte zu bekommen, arbeitet er mit zahlreichen Zeitsprüngen, die jedoch trotz ihrer Häufigkeit und Heftigkeit der Handlungs-Stringenz keinerlei Abbruch tun. Des Weiteren verblüfft der Münchner Filmemacher mit einer Reihe besonders hübscher, an Tykwers „Lola rennt“ erinnernder, visueller Einfälle, die vom blitzartigen „Scannen“ der Nachttisch-Utensilien über das buchstäbliche In-den-Boden-Versinken bis zu herabstürzenden Konzertflügeln reichen. Technisch ebenfalls bemerkenswert der Fakt, dass Huettner und sein Kameramann Tommy Wildner, der aus der Werbung kommt und hier sein beachtliches Kinodebüt abgibt, in „Mondscheintarif“ ohne einen einzigen Schwenk auskommen. Das gibt der ultimativen Komödie zum Thema Liebeskummer zusätzlichen Schwung.

    Trotz all dieser Raffinessen steht und fällt der bemerkenswerte Film jedoch mit seiner Hauptdarstellerin. Und Gruschenka Stevens gibt als Cora Hübsch alles: mal wirkt sie zerbrechlich wie Porzellan, dann stolz und selbstbewusst wie ein Pfau, mal möchte sie vor lauter Freude die Welt umarmen, dann wieder herrscht in ihrem Gefühlshaushalt drei Tage Regenwetter. Kurz, Stevens porträtiert hier mit betörendem Facettenreichtum eine moderne, verletzliche, das Leben liebende junge Frau, die mindestens so selbstironisch wie ehrlich zu sich selbst ist. Ihre One-Woman-Schau, die indes nie zur Show, zum Selbstzweck verkommt, wird von begnadeten Darstellern wie Tim Bergmann (als Objekt von Coras Begierden) oder Jasmin Tabatabai (als Coras beste Freundin mit - leider nicht immer - den besten Tipps) hervorragend unterstützt. Ein - bei Huettner-Werken fast schon üblicher - exzellenter Soundtrack, auf dem unter anderem Reamonn, die auch einen witzigen Auftritt im Film selbst haben, vertreten sind, sorgt schließlich für ein kurzweiliges, originelles und lebensechtes Filmvergnügen, das seinen Produzenten Kirsten Hager und Eric Moss noch viel Freude und Senator nach „Jetzt oder nie“ und „Das Experiment“ einen weiteren Leinwand-Hit bescheren wird. lasso.

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