Mörder kennen keine Grenzen

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   2009
Mörder kennen keine Grenzen Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mörder kennen keine Grenzen: TV-Fantasy-Thriller: Ein Serienmörder treibt in zwei Zeitebenen in Berlin vor und nach dem Mauerfall sein Unwesen.

Kommissar Maik Brunner ist in Berlin auf der Jagd nach einem Serienmörder. Bei einem Unfall wird er auf unerklärliche Weise in die Vergangenheit nach Ost-Berlin versetzt. Er stellt schnell fest, dass der Killer bereits im Jahr 1984 sein Unwesen trieb. Doch wie soll er ihm auf die Spur kommen, wenn ihm statt Computern und schnittigen Polizeiwagen nur misstrauische Stasibeamte und lahme Trabis zur Verfügung stehen?

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Kritikerrezensionen

  • Zurück in die Vergangenheit heißt es für Kommissar Brunner. Dumm nur, dass seine Zeitreise ihn ausgerechnet in die DDR des Jahres 1984 führt. Ein Genremix aus Thriller, Fantasy und Komödie.

    Kommissar Maik Brunner (Stephan Luca) ist in Berlin auf der Jagd nach einem Serienmörder. Bei einem Unfall wird er auf unerklärliche Weise in die Vergangenheit versetzt. Maik ist verzweifelt, hatte es der Killer doch auf seine schwangere Freundin Bettina (Mina Tander) abgesehen. Und nun findet er sich in Ost-Berlin im Jahr 1984 wieder. Nach dem ersten Schock stellt Brunner fest, dass der Mörder auch schon im Jahr 1984 sein Unwesen trieb. Kann er die Mordserie verhindern und damit in der Zukunft auch seine Freundin retten? Aber wie soll er dem Serienkiller auf die Spur kommen, wenn ihm statt Computern und schnittigen Polizeiwagen nur misstrauische Stasibeamte und lahme Trabis zur Verfügung stehen? Mit Hilfe der patenten Polizistin Gaby Kempe (Petra Kleinert) macht er sich an die Arbeit und trifft dabei auch auf seinen eigenen Vater, den er nie kennengelernt hatte. Als der Mörder wieder eine Frau in seine Gewalt bringt, läuft die Zeit. Kann Maik Brunner mit seinen Erkenntnissen aus dem Jahr 2009 einen Fall im Jahr 1984 lösen?

    Durch die Zeitreise nimmt die Krimihandlung im neuen Film von Jorgo Papavassiliou eine überraschende Wendung. Für Kurzweil sorgen auch Nebenhandlungen um Maiks Vater, der die Republikflucht plant, und seine Freundin, die Maik 1984 als Kind erlebt. Einen komödiantischen Touch bekommt der Fantasy-Thriller durch den teilweise absurden DDR-Alltag sowie die Achtziger-Jahre-Mode. Dabei setzten die Produzenten der Opal Filmproduktion auf eine liebevolle Ausstattung. Stephan Luca – nach “Held der Gladiatoren” und “Die Sturmflut” erneut in einer Hauptrolle unter der Regie Papavassilious – spielt den Zeitreisenden in einer Mischung aus Staunen und Pragmatismus. Petra Kleinert überzeugt als ehrenwerte DDR-Bürgerin und trägt Minipli-Dauerwelle und schrille Outfits mit Würde. In Nebenrollen sind Michael Gwisdek, Andreas Hoppe und Rüdiger Joswig zu sehen. Ein gelungener Genremix mit viel Liebe zum Detail. sw.

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