Mit Herz und Handschellen: Der falsche Freund

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   2005
Mit Herz und Handschellen: Der falsche Freund Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mit Herz und Handschellen: Der falsche Freund: Die beliebte Krimiserie ab jetzt in Spielfilmlänge...

Sämtliche Indizien des Raubmordes an einem Fotografen deuten auf einen alten Kumpel von Leo Kraft; prompt lässt er den Verdächtigen wieder laufen. Kollegin Nina Metz ist entsetzt, zumal die beiden Ermittler schon genug Probleme haben: Krafts große Liebe will noch mal von vorn anfangen, und Ninas Freund will ein Kind von ihr. Derweil zieht sich die Schlinge zu, als auch noch ein zweiter Fotograf ermordet wird: Die beiden Paparazzi haben offenbar den Diebstahl wertvoller Fabergé-Eier geknipst.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Wie so viele Geschichten über ein gemischtes Doppel lebt auch „Mit Herz und Handschellen“ von der Frage, ob Nina Metz und Leo Kraft wohl doch noch zueinander finden werden.

    Sie wären so ein wundervolles Paar, doch es geht ihnen wie den Königskindern: Die Romanze wird ein schöner Traum bleiben, denn Leo ist nun mal schwul. Nach zwei Staffeln hat das Ermittlergespann nun wieder wie vor drei Jahren, als Sat 1 die Serientauglichkeit der Figuren mit einem Pilotfilm testete, neunzig Minuten Zeit. Und das heißt vor allem: noch mehr Herz. Deshalb ist die kriminalistisch Ebene eigentlich zweitrangig.

    Aber nur eigentlich, denn auch der Fall spielt ins Privatleben: Sämtliche Indizien des Raubmordes an einem Fotografen deuten auf Kai (Julian Weigend), einen alten Kumpel von Kraft, den Kai einst vor dem Ertrinken gerettet hat. Kein Wunder, dass Kraft von der Unschuld seines früheren Freundes überzeugt ist, zumal dessen Freundin bald ein Baby erwartet. Doch die Schlinge zieht sich zu, als auch noch ein zweiter Fotograf ermordet wird: Die beiden Paparazzi haben offenbar den Diebstahl sündhaft teurer Fabergé-Eier geknipst. Während der Fall für Kollegin Metz klar ist, lässt Kraft den Verdächtigen sogar wieder laufen, und Nina fühlt sich verschaukelt.

    Der 08/15-Fall (Buch: Daniel Maximilian, Thomas Pauli) ist allerdings der geringste Grund, sich diesen Film anzuschauen; ohne Elena Uhlig und Henning Baum wäre es ein x-beliebiger Krimi. Erst das Duo macht die Geschichte sehenswert: weil Kraft und Metz natürlich auch bei der Arbeit noch ihren Privatballast mit sich rumschleppen; und weil sie echte Probleme haben. Der Film erzählt gleich zwei Drecksgeschichten, die sich auch noch überschneiden: Nina hat Krach mit ihrem Staatsanwalt (Christian Kahrmann), der unbedingt ein Kind mit ihr haben möchte; doch Nina liebt immer noch Leo. Der wiederum ist mit Freund Bernd (Holger Stockhaus) recht glücklich, als Thorsten (Martin Rapold), seine einstige große Liebe, wieder auftaucht, und ganz von vorn anfangen möchte. Aber selbst diese Verwicklungen wären wohl nicht weiter der Rede wert, wenn Uhlig und Baum nicht so ein tolles Team wären. Deshalb versucht Regisseur Thomas Nennstiel auch gar nicht erst, aus der Geschichte mit Macht einen Krimi zu machen, zumal gerade diese Ebene mitunter gestreckt wirkt. In Serienform wird es „Mit Herz und Handschellen“ vorerst nicht mehr geben; geplant ist eine lose Reihe, doch die weiteren Filme befinden sich noch in der Entwicklungsphase. tpg.

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