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Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft

   Kinostart: 09.08.2007
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Filmhandlung und Hintergrund

Kurzweilig-schrullige Sci-fi-Fantasie um eine Außerirdische, deren sich ein Geschwisterpaar annimmt.

Die nur durchschnittlich begabten Geschwister Noah (Chris O’Neil) und Emma (Rhiannon Leigh Wryn) finden bei einem Familienausflug eine seltsame Kiste. Die Gegenstände darin halten sie für Spielzeug, und Emma adoptiert ein sprechendes Stoffkaninchen, das sie Mimzy tauft. Auch ihre Eltern David (Timothy Hutton) und Jo (Joely Richardson) ahnen nicht, dass die Apparate aus der Zukunft stammen und zunächst die Intelligenz der Kinder steigern. Erst ein merkwürdiger Stromausfall alarmiert die örtlichen Behörden.

Kinderfantasie nach einer SF-Kurzgeschichte von Lewis Padget, in der zwei Kids übernatürliche Fähigkeiten erlangen, um die Zukunft der Erde zu retten. Die Kinderdarsteller begeistern, dazu gibt es Anklänge von Spielbergs „E.T.„, Lewis Carroll und New Age.

Ein Ding aus der Zukunft fällt vom Himmel und in die Hände der Geschwister Noah und Emma. Sie taufen das sprechende Stoffkaninchen Mimzy, nehmen es mit nach Hause und verstecken es vor den Eltern. Zu deren Überraschung werden die beiden von Tag zu Tag klüger. Denn Mimzys Aufgabe ist es, den Fortbestand der Menschen und der Erde zu sichern.

Ein Ding aus der Zukunft fällt vom Himmel und in die Hände der Geschwister Noah und Emma. Sie taufen das sprechende Stoffkaninchen Mimzy, nehmen es mit nach Hause, verstecken es vor den Eltern und werden zu deren Überraschung von Tag zu Tag klüger. Denn bei Mimzy handelt es sich um eine Abgesandte aus der Zukunft, deren Aufgabe es ist, den Fortbestand der Menschen und der Erde zu sichern. Und das geht nur mit Hilfe unschuldiger Kinder, merkwürdiger Mandalas, die als Zugang zum Universum dienen, sowie jede Menge Energie.

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Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Zu Beginn des Films wird anhand weniger kurzer Szenen deutlich gemacht, dass sich auch die Welt der Kinder aufgrund der Elektrifizierung des Lebens verändert hat. Im Schulbus sitzen sie ruhig nebeneinander, jedes mit sich und seinem Handy oder seinem Computerspiel beschäftigt. Gezeigt wird eine Welt zunehmender menschlicher Isolierung, wobei die Wahrnehmung von den Medien beherrscht wird.

      In diese Welt bricht eine unscheinbare Kiste angefüllt mit ebenso unscheinbaren Dingen, die jedoch die Neugier der Kinder genauso herausfordern wie ihren Spieltrieb. Und so handelt der Film auch zu einem großen Teil vom Staunen und von schier unglaublichen Dingen, die man im Universum entdecken kann, wenn man nur neugierig genug ist und genau hinsieht. Die Frage ist nur, wie viel Unglaubliches man glaubt. Den Eltern fällt es – im Gegensatz zu ihren Kindern – zumindest schwer, mit den Wundern, die um sie herum geschehen, umzugehen. Eine rationale Antwort suchen sie in Esoterik, Religion und moderner Medizin, ohne auch nur zu ahnen, dass sich das, was sie suchen, direkt vor ihren Augen befindet.

      Genau genommen wissen sie zu Beginn ebenso wenig wie die Kinder. Und gerade das macht den Film nicht nur für diese, sondern auch für die Zuschauer zu einem Abenteuer. Selten tappte man so vergnügt im Dunkeln wie hier. Zwar wird uns verraten, woher das seltsame Spielzeug kommt, doch wie es verwendet werden muss und was es alles kann, muss zunächst einmal herausgefunden werden. Auch wenn des Rätsels Lösung dann eine deutliche moralische Idee enthält, vermeidet es der Film, uns eine dementsprechende Botschaft aufzudrängen. Dennoch schafft er die Möglichkeit, den Blick auf die Welt ein wenig zu erweitern und vielleicht auch zu verändern.

      Die gut gecasteten Darsteller füllen ihre Rollen voll und ganz aus. Es gelingt ihnen, die Zuschauer für sich einzunehmen und in die Handlung hineinzuziehen. Die beiden Kinderdarsteller Chris O'Neil und Rhiannon Leigh Wryn zeigen – angesichts ihres Alters – eine beachtliche Leistung. Anfang und Ende des Films sind, was ihre emotionale Ausrichtung betrifft, zwar etwas übertrieben, doch davon sollte man sich die weitgehend gelungene Mitte nicht vermiesen lassen. Insgesamt ist "Mimzy" ein wundervoller Familienfilm, an dem aber vor allem Kinder ihre Freude haben werden.

      Fazit: "Mimzy" ist ein Science-Fiction-Märchen für Kinder. Auch Erwachsene werden ihren Spaß an dem Film haben, sofern sie sich auf ihn einlassen.
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    2. Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft: Kurzweilig-schrullige Sci-fi-Fantasie um eine Außerirdische, deren sich ein Geschwisterpaar annimmt.

      New-Line-Boss Robert Shaye präsentiert sich als Regisseur dieser kurzweilig-schrulligen Sci-Fi-Fantasie für Kids ungewohnt verspielt.

      Eine pastorale Idylle steht am Beginn des Werks, dem Eröffnungsfilm des diesjährigen Generation-Programms der Berlinale. Eine üppige, aus der Vogelperspektive gefilmte Blumenwiese schmeichelt dem Auge, ein traumhaftes, nicht zu deutendes Versprechen, das der ambitionierte Kinderfilm in der Folge nicht immer einzulösen vermag. Ein Ding aus der Zukunft - teils Puppe, teils New-Age-Objekt - fällt vom Himmel. Die Geschwister Noah und Emma, natürlich und unverbraucht gespielt von Chris O’Neil und Rhiannon Leigh Wryn, finden es in einer Kapsel am Strand. Mimzy taufen die Kinder das sprechende Stoffkaninchen, das sich inmitten von allerlei anderem merkwürdigen Krimskrams verbirgt. Sie nehmen es mit nach Hause, verstecken es - wie bei „E.T.“ gelernt - vor den Eltern (Timothy Hutton und Joely Richardson) und werden zu deren Überraschung von Tag zu Tag klüger.

      „Mimzy - Meine Freundin aus der Zukunft“ ist eine schrullige, streckenweise nicht ganz schlüssige Adaption von Lewis Padgetts 1943 erschienener Science-Fiction-Story, die New-Line-Chef Robert Shaye mit viel Liebe in Szene gesetzt hat. Mimzy, so stellt sich heraus, scheint eine Abgesandte aus der Zukunft zu sein, deren Aufgabe darin besteht, den genetischen Fortbestand der Erde zu sichern. Unschuldige Kinder sind hierzu von Nöten, merkwürdige Mandalas, die als Zugang zum Universum dienen, sowie jede Menge Energie. Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ lässt bei diesem Spiel mit der Logik grüßen, die diversen (lieben) Kino-Außerirdischen und auch die Hacker-Kids, die im Netz für Aufruhr sorgen. Ein Stromausfall, der Seattle lahm legt, ruft das Departement of Homeland Security auf den Plan, die Folgen sind (gebremste) Action, Chaos und das übliche Wettrennen gegen die Zeit.

      Flott mixt Shaye die Genres, verspielt wie ein Kind, ganz abgestimmt auf die jugendliche Zielgruppe. Das Tempo ist hoch, auf die Gesetze von Physik und Mathematik wird keine Rücksicht genommen, der Funfaktor betont, wo es geht. Den Sympathieträger unter den Erwachsenen gibt der „Green Mile“-Hüne Michael Clarke Duncan als Agent Nathanial Broadman, den unfreiwilligen Spaßvogel, den liebenswerten, esoterisch angehauchten Naturwissenschaftslehrer Rainn Wilson aus „Die Super Ex“. Negativ anzumerken gilt das aufdringliche Intel Product Placement - aber das dürfte den Kids reichlich egal sein. geh.
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    3. „Wertvoll”

        Ein Märchen aus der Zukunft, das im Heute spielt. Nur ein aufmerksames, sensibles Geschwisterpaar kann eine Katastrophe in der Zukunft aufhalten und so die Welt verändern. Die jungen Darsteller sind überzeugend. Wertvoll machen den Film auch seine faszinierenden „visual effects“, die der Adaption einer in den USA sehr bekannten Science-Fiction-Kurzgeschichte von Lewis Padget (sie erschien schon 1943) einen sinnlichen Zauber verleihen. Die aktuelle US-amerikanische Paranoia ist in die Geschichte der beiden hochbegabten Kinder integriert, die plötzlich fremdartige Kräfte entfalten.

        Jurybegründung:

        Die sowohl langwierige als auch reichlich komplizierte Entstehungsgeschichte dieses Films gleicht einem Menetekel für das jetzige Erscheinungsbild. „The Last Mimzy“ ist die Adaption einer in den USA sehr bekannten Science Fiction-Shortstory von Lewis Padgett (sie erschien schon 1943!). Zwei Kinder finden eine geheimnisvolle Kiste mit seltsamem „Spielzeug“. Das Spielzeug (vor allem ein knuddeliges Stoffkaninchen) ist Transmissionsmaterial zu einer außerirdischen Welt. Die Kinder erfahren eine bemerkenswerte Mutation zu ungewöhnlichen Fähigkeiten und leben zusehends in einer eigenen Welt voller Magie und Geheimnisse.

        Regisseur Bob Shaye war fasziniert vom poetischen Grundeinfall und auch von der Botschaft der „alten Geschichte“, der Menschheit ihre bedrohte Menschlichkeit zurückzugeben. Bob Shaye: „Die Menschen verlieren ihre Unschuld umgekehrt proportional zum wachsenden Einfluss der Technik auf unser Leben… Wenn wir bestimmte Gene nicht mehr verwenden, werden sie abgeschaltet. Wir könnten einfach vergessen, was Unschuld bedeutet.“

        Die 1993 begonnene Arbeit an diesem Film erfuhr mehrere Unterbrechungen und radikale Veränderungen. In das „Märchen aus der Zukunft“ sind jetzt auch aktuelle Psychosen der US-amerikanischen Gesellschaft wie die Terroristenhysterie integriert - ebenso wie akute ökologische Diskurse. Mancher Erwachsene mag das ein „Zuviel“ an Bezügen finden, für die kindliche Wahrnehmung ist wichtig, dass dies ein Film ist, der Kinder ernst nimmt und direkt anspricht. Die Erwachsenen bleiben „draußen“ im Film, sie verstehen nichts, reden aber mit. Solche Anknüpfungen zum richtigen Leben finden sich genug in dem Film, der nebenbei auch das Thema hochbegabte Kinder variiert.

        Wertvoll machen am Ende den Film wieder seine faszinierenden „Visual Effects“, die den Zauber sinnlich rehabilitieren.

        Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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      • Neu im Kino: 09. August 2007

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