Filmhandlung und Hintergrund

Reinhard Hauffs Auseinandersetzung mit den Zuständen im Deutschland des Jahres 1978.

Bei einer Razzia in einem Jugendzentrum erhält der Biogenetiker Hoffman einen Schuss in den Kopf. Er überlebt, ist aber halbseitig gelähmt und hat sein Gedächtnis ebenso verloren wie die Fähigkeiten zu sprechen und zu laufen. Von der Polizei und den Medien als Terrorist gebrandmarkt, versucht er Klarheit über seine Vergangenheit zu gewinnen. War sein Beruf wirklich nur eine Tarnung für seine staatsfeindlichen Aktivitäten oder wurde er unschuldig zu einem Opfer der Polizeigewalt, das nun von linken Gruppierungen gefeiert wird?

Als der junge Biogenetiker Hoffman bei einer Drogenrazzia in einem Jugendzentrum angeschossen wird, verliert er das Gedächtnis. Für die einen ist er ein Terrorist, für die anderen ein Märtyrer. Hoffmann nimmt den Kampf auf und macht sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Dramatische Auseinandersetzung mit einer unruhigen Zeit Ende der 70er Jahre.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Messer im Kopf: Reinhard Hauffs Auseinandersetzung mit den Zuständen im Deutschland des Jahres 1978.

    Gegenwartsfilm, in dem sich Reinhard Hauff („Stammheim“) der politisch aufgeheizten Atmosphäre im Deutschland des Jahres 1978 widmet. Bruno Ganz verkörpert einen unpolitischen Durchschnittsmenschen, der sich zur falschen Zeit am falschen Ort befindet und dann mühsam grundlegende menschliche Fähigkeiten wieder erlernen muss, bevor eine Konfrontation mit dem Polizisten endgültig Klarheit bringen soll. Der Film wurde 1979 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

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