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Neue "Men in Black"-Trilogie muss ohne Will Smith auskommen

Author: Andreas EngelhardtAndreas Engelhardt |

Men in Black Poster
© Sony Pictures

Auf seinem Weg vom lustigen Sitcom-Darsteller zum ernsthaften Action-Schauspieler war für Will Smith unter anderem seine Rolle als Agent Jay in „Men in Black“ ein wichtiger Schritt. Auf eine Neuauflage hat der inzwischen in Hollywood etablierte Smith aber allem Anschein nach keine Lust mehr.

1997 markierte die Sci-Fi-Komödie „Men in Black“ den Auftakt zu einer ganzen Trilogie, die bis zu ihrem Abschluss mit „Men in Black 3“ ganze 18 Jahre brauchte. Für das dahinterstehende Produktionsstudio Sony war die Reihe trotz eher gemischter Kritiken - insbesondere beim zweiten Teil - stets finanziell eine sichere Angelegenheit und so verwundert es nicht, dass man die Erfolgsgeschichte mit „Men in Black 4“ gerne fortsetzen würde.

Wie es aussieht, muss das jedoch ohne Will Smith geschehen, der mit seiner Performance als cooler Möchtegern-Agent sicherlich einer der Gründe war, warum die Zuschauer derart zahlreich in die Kinosäle geströmt sind. In einem Interview mit The Hollywood Reporter haben sich die beiden Produzenten Walter Parkes und Laurie MacDonald zu Wort gemeldet und darin Einblicke in die Entstehung neuer „Men in Black“-Filme gewährt.

Von diesen soll es gleich drei geben, wenn es nach dem Studio geht, aber die neue Trilogie wird laut den Aussagen von Parkes und MacDonald ohne Will Smith auskommen müssen. Denn auf die Frage, ob der Schauspieler Teil der Neuauflage sei, antwortete Parks: „Höchstwahrscheinlich nicht.„. Dem schob MacDonald dann noch hinterher, dass es als Trilogie „neu erfunden“ werde.

Kommt ein Crossover mit „21 Jump Street“?

Allem Anschein nach stellt sich Sony also darauf ein, die anstehende Trilogie ohne Will Smith einem Neustart zu unterziehen und dies wahrscheinlich gezwungenermaßen. Denn Smith gab bereits 2013 zu Protokoll, dass drei Filme genug für ihn seien. Einen Cameo schließt das natürlich nicht aus und Sony wäre sicherlich gut daran beraten, ihn auf welche Art auch immer in das Projekt zu involvieren.

Welchen Inhalt die neue „Men in Black“-Trilogie haben wird - ob mit oder ohne Will Smith - ist noch nicht bekannt. Denkbar wäre, dass es ein vollkommenes Reboot wird, inklusive neuem Agent Jay und Agent Kay. Vorstellbar ist aber auch, dass lediglich eine neue Generation etabliert wird, was die Möglichkeit für Referenzen zu den bisherigen Teilen mit sich bringen würde.

Zu der letzten Variante würden die Gerüchte passen, dass angeblich an einem Crossover zwischen „Men in Black“ und „21 Jump Street“ gearbeitet wird. Solche Pläne wurden beim Leak von Sony bekannt, als interne E-Mails des Studios an die Öffentlichkeit drangen. „21 Jump Street“-Regisseur Chris Miller hatte bereits sein Interesse bekundet.

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