Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich

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   1995
Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mel Brooks' Dracula - Tot aber glücklich: Milde Vampir-Persiflage von Blödelveteran Mel Brooks mit "Nackte Kanone"-Star Leslie Nielsen als tolpatschigem Grafen Dracula.

Anno 1893 hat der schusselige Graf Dracula ein ausgeprägtes Talent stets zur falschen Zeit am falschen Ort zu stolpern, auszurutschen oder sich den Kopf anzuschlagen. Dennoch läßt er sich nicht davon abhalten, der attraktiven Damenwelt „bissig“ den Hof zu machen. Doch bei seinen Exkursionen nach London stellt sich ihm Dr. Van Helsing in den Weg.

Nachdem Graf Dracula in dem Engländer Renfield einen neuen Assitenten gefunden hat, verläßt er im Jahre 1893 Transsylvanien und reist nach London. Während Renflied kurz darauf in der Nervenklinik von Dr. Seward landet, versucht Dracula, seinen Durst bei Sewards Tochter Mina und deren Freundin Lucy zu stillen. Doch der Blutsauger hat nicht mit der Hartnäckigkeit des ausgewiesenen Vampirjägers Van Helsing gerechnet. Der gewiefte Professor versteht es, Dracula einen äußerst fatalen Stolperstein zu stellen.

Graf Dracula ist einfach zu schusselig. Fast vermasselt er sich damit die Tour bei der Damenwelt. Horrorpersiflage von „Spaceballs“-Regisseur Brooks mit Leslie Nielsen.

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Kritikerrezensionen

  • Mel Brooks parodiert das Vampirfilm-Genre mit „Nackte Kanone“-Star Leslie Nielsen als schusseliger Graf Dracula. Damit kann er es zwar in punkto frechem Charme und überdrehter Ausgeflipptheit nicht mit dem eigenen Horrorparodie-Klassiker „Frankenstein Junior“ von 1974 aufnehmen, aber doch so viele köstliche Gags plazieren, um „Mel Brooks‘ Dracula“ zum gefälligen Komödienspaß zu machen. Seit „Nosferatus“ erstem Zähneblecken wurden insgesamt über 160 Filme gedreht, die sich in den zeitlosen Vampir-Mythos verbissen. Für Satire-Spezialist Mel Brooks allemal Grund, dem Genre seinen Senf hinzuzufügen. Für seine Verhältnisse ist seine aktuelle Witzmär überraschend verhalten ausgefallen, finden sich doch ungewohnt wenige jener Geschmacklosigkeiten, mit denen sich der Blödelmeister einen Namen gemacht hat. Selbst auf spitzzüngige Seitenhiebe in Richtung der holden Weiblichkeit wurde weitgehend verzichtet. Den Part des melancholischen Vampirs übernimmt hier Leslie Nielsen, der als vertrottelter Sauger stets zur falschen Zeit am falschen Ort stolpert, ausrutscht oder sich den Kopf anschlägt. Die blutrünstigen Begebenheiten entfalten sich im Jahr 1893, als Dracula (Nielsen) mit seinem neu rekrutierten Assistenten Renfield (herausragend dämlich: Peter MacNichol aus „Ghostbusters 2“) in England einläuft. Der Insekten goutierende Renfield landet umgehend in der psychiatrischen Klinik des Einlauf-versessenen Dr. Seward (Harvey Korman). Dracula sieht derweil seine eisenhaltigen Gelüste von Sewards Tochter Mina (Amy Yasbeck) und deren Freundin Lucy (Lysette Anthony nimmt den Wandel vom Vamp zum Vampir elegant) appetitlich angeregt. Doch er hat nicht mit dem rechthaberischen Dr. Van Helsing (Brooks höchstpersönlich) gerechnet, mit dem er Wortgefechte in transsylvanischer Sprache bestreitet, und der ihm schließlich einen fatalen Stolperstein stellt. Die Handlung und die Requisiten – altes Spukschloß, Grabesgruft, Knoblauchgirlanden etc. – sind altbekanntes Programm, wobei die Ausstattung an die Hammer-Filme der fünfziger Jahre erinnert. Auch die Verhaltenheit des Hämoglobin-Humors scheint jener Ära zu entstammen. Zudem hält Brooks die Gagfrequenz überraschend niedrig. Dafür kann der Altmeister mehr Treffer verbuchen als in seinen letzten Filmen. Während sich die Begeisterung in den USA in Grenzen hält, ist „Mel Brooks‘ Dracula“ nach dem Riesenerfolg von Brooks‘ „Robin Hood“ Helden in Strumpfhosen“ (2,1 Mio. Zuschauer) im kalauervernarrten Deutschland eine todsichere (Blut-)Bank. ara.

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