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Meine Schwestern

Meine Schwestern - Trailer

Meine Schwestern: Überwältigend emotionales Abschiedsdrama um drei Schwestern, die ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam verbringen.

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  • Kinostart: 06.02.2014
  • Dauer: 89 Min
  • Genre: Drama
  • FSK: ab 12
  • Produktionsland: Deutschland
  • Filmverleih: Alamode (Filmagentinnen)

Filmhandlung und Hintergrund

Überwältigend emotionales Abschiedsdrama um drei Schwestern, die ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam verbringen.

Seit ihrer Geburt litt Linda unter einem schweren Herzfehler, der sie zum Sorgenkind ihrer Familie und Dauer-Patient im Krankenhaus erkor. Die jüngste OP hat die gerade 30-Jährige nicht überlebt und blickt von der Bahre aus auf die letzten gemeinsamen Tage mit ihren beiden Schwestern zurück. Mit diesen, der älteren, taffen Katharina und der jüngeren, zerbrechlichen Clara, ist sie zu einem spontanen Wochenendausflug aufgebrochen, in Vorahnung ihres drohenden Todes. Nach der Fahrt zur deutschen Küste überredet sie beide noch zu einem Paris-Besuch bei Verwandten.

Seit ihrer Geburt litt Linda unter einem schweren Herzfehler, der sie zum Sorgenkind ihrer Familie und Dauerpatientin im Krankenhaus macht. Die jüngste OP hat die gerade 30-Jährige nicht überlebt. Von der Bahre aus blickt sie auf die letzten gemeinsamen Tage mit ihren beiden Schwestern zurück. Mit der taffen Katharina und der zerbrechlichen Clara ist sie zu einem Wochenendausflug aufgebrochen, in Vorahnung ihres drohenden Todes. Nach der Fahrt zur Küste überredet sie beide noch zu einem Paris-Besuch bei Verwandten.

Drei Schwestern, eine todkrank, verbringen ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam. Emotionales Abschiedsdrama, das sich in einem schweren Thema mit ungewöhnlicher Leichtigkeit nähert.

Darsteller und Crew

  • Nina Kunzendorf
    Nina Kunzendorf
  • Jördis Triebel
    Jördis Triebel
  • Lisa Hagmeister
    Lisa Hagmeister
  • Stephan Grossmann
    Stephan Grossmann
  • Jaecki Schwarz
    Jaecki Schwarz
  • Marc Hosemann
    Marc Hosemann
  • Maike Bollow
    Maike Bollow
  • Angela Winkler
    Angela Winkler
  • Ernst Stötzner
    Ernst Stötzner
  • Béatrice Dalle
    Béatrice Dalle
  • Nele Mueller-Stöfen
    Nele Mueller-Stöfen
  • Lars Kraume
    Lars Kraume
  • Frank Döhmann
    Frank Döhmann
  • Nessie Nesslauer
    Nessie Nesslauer
  • Monika Hansen
  • Esther Bernstorff
  • Jens Harant
  • Barbara Gies
  • Julian Maas
  • Christoph M. Kaiser

Bilder

Kritiken und Bewertungen

4,5
11 Bewertungen
5Sterne
 
(9)
4Sterne
 
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3Sterne
 
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2Sterne
 
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Kritikerrezensionen

  • Meine Schwestern: Überwältigend emotionales Abschiedsdrama um drei Schwestern, die ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam verbringen.

    Überwältigend emotionales Abschiedsdrama um drei Schwestern, die ein letztes Mal ein paar Tage gemeinsam verbringen.

    Wenn Lars Kraume nicht gerade den „Tatort“ inszeniert, offenbart er sich als vielseitiger Kinoregisseur, der mit Film Noir über Kommerz-Satire bis zuletzt Zukunftsentwurf („Die kommenden Tage„) durch Wandlungsfähigkeit besticht. Sein Vordringen auf das Terrain des Sterbedramas ist wider Erwarten - obwohl das Drehbuch von der stets mit ungemütlichen Themen befassten Esther Bernstorff („Das Fremde in mir„) stammt - nie so unerbittlich schmerzhaft wie Andreas DresensHalt auf freier Strecke„, sondern begegnet seiner existenziellen Schwere mit der Leichtigkeit und Klarheit des französischen Kinos.

    Durch den Kniff, die gerade 30-jährige Linda (bravourös natürlich: Jördis Triebel aus „Emmas Glück„) in der ersten Szene aufgrund ihres angeborenen Herzfehlers als Tote vorzustellen, die retrospektiv vom letzten gemeinsamen Wochenende mit ihren beiden Schwestern erzählt, rührt die melancholisch grundierte, dennoch oft genug heitere Erzählung von Anfang an. Ohne je sentimental zu werden, registriert Kraume zwar ihre Ohnmachtsanfälle und den bedenklichen Gesundheitszustand, gesteht aber sowohl ihr, als auch der älteren wie der jüngeren Schwester eine Lebenslust zu, die nicht aufgesetzt wirkt. Die äußerlich harte Katharina und das Nesthäkchen Clara, gespielt von Nina Kunzendorf sowie Lisa Hagmeister (beide ermittelten bereits im „Tatort“), werden gleichwertig charakterisiert. Dieses Trio durchlebt Glück und Unglück in einem verblüffend authentischen Miteinander, das sich nicht als Story, sondern wie ein spontaner Ausflug zu dritt, eine Flucht aus dem Alltag in dunkler Vorahnung des drohenden Todes gestaltet.

    Nachdenklich, aber nie schwermütig oder gar betroffen beobachtet eine bewegliche Kamera sie bei der Fahrt an die deutsche Küste und später zu Verwandten in Paris, etabliert eine verhalten-zarte Stimmung ohne Postkartenansichten, aber aufblühender Schönheit. Spaß und Tränen sind sehr ansteckend, der Tod ein subtiler Begleiter. Weil das immer ehrlich, echt und nie bedeutungsschwer bleibt, ist man wunderbar bewegt. tk.
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