Meine Frau, die Spartaner und ich (2008)

Originaltitel: Meet the Spartans

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Filmhandlung und Hintergrund

Meine Frau, die Spartaner und ich: Ausgelassene Parodie auf "300", die antikes Schlachtengetümmel und neuzeitliche Familienprobleme kreuzt.

480 vor Christus im verrohten Sparta: König Leonidas (Sean Maguire) hat die wilde Pinguin-Bestie besiegt und nun die frivole Margo (Carmen Electra) geehelicht. Das zügelt seine Aggressionen wenig, weshalb er wahlweise seinen kleinen Sohn oder Gesandte des Gottkönigs Xerxes (Ken Davitian) verdrischt und letztere in dieselbe Grube wirft, in der schon Britney Spears verfault. Krieg ist unvermeidlich, also zieht Leonidas mit 13 seiner härtesten Mannen ins Gefecht.

Nach Romantikkomödien (“Date Movie”) und Fantasyfilmen (“Fantastic Movie”) weitet das Duo Friedberg und Seltzer ihren Parodie-Kosmos auf Schlachtepen wie “300” aus und liefert nonstop Gags unterhalb der Gürtellinie, Filmzitate und Zoten über Ärgernisse wie Paris Hilton ab.

Der nur mit Lendenschurz bekleidete Held Leonidas trommelt 13 wackere Spartaner zusammen, um mit ihnen gegen die Perser anzutreten. In deren Reihen kämpfen so mythische Gestalten wie Ghost Rider, Rocky und die Transformers. Ob dafür die spartanische Breakdance-Technik ausgereift genug ist?

Der nur mit Lendenschurz bekleidete Leonidas lässt seine Aggression nicht nur an seiner Familie aus, sondern lässt sie auch die Gesandten des Gottkönigs Xerxes spüren. Leonidas stößt die Boten in seine Todesgrube, in der auch Popkulturplagen wie Britney Spears ihr Ende finden. Dann trommelt Leonidas 13 wackere Spartaner zusammen, um mit ihnen gegen die Perser anzutreten. In deren Reihen kämpfen so mythische Gestalten wie Ghost Rider, Rocky und die Transformers. Ob dafür die spartanische Breakdance-Technik ausgereift genug ist?

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Witzigkeit kennt kein Pardon: Was hier eigentlich die Lachmuskeln reizen soll, regt eher zu ungebremster Übelkeit an.
  • Die Macher von “Fantastic Movie” und “Date Movie” lassen eine weitere peinsam-peinliche Parodie vom schrillen Slapstick-Stapel.

    Nach Romantikkomödie und Fantasyfilm nehmen Jason Friedberg und Aaron Seltzer für ihre dritte gemeinsame Regiearbeit (inklusive Drehbuch) nun das Genre des Action-Historien-Epos – speziell Zack Snyders Schlachtenorgie “300″ – in gewohnt kruder Manier aufs Korn. Dabei verfahren sie nach exakt gleichem Schema wie zuvor, indem die Hauptgagzielscheibe für ein rudimentäres Plotgerüst beliehen wird, das dann mit aneinander gereihten Popkulturreferenzen verkleistert wird.

    TV-Schauspieler Sean Maguire mimt König Leonidas, der seinen ersten Kampf mit einer wilden Pinguin-Bestie austrägt und kurz darauf die laszive Sexmieze Margo (Carmen Electra in ihrer Standardrolle) zu seiner Königin macht. Später vermöbelt er ihren gemeinsamen kleinen Sohn (um ihn zum Mann zu machen) – in unlustigen Szenen. Seine Aggression bekommen auch die Gesandten des Gottkönigs Xerxes (in diesem Fall kleinwüchsig und fettbäuchig) zu spüren. Leonidas stößt die Boten kurzerhand in seine Todesgrube, in der auch Popkulturplagen wie die “American Idol”-Baggage und Britney Spears ihr Ende finden. Anschließend hüpft Leonidas mit 13 seiner treuesten Soldaten (darunter TV-”Hercules” Kevin Sorbo) zu den Klängen des Discohits “I Will Survive” in den Krieg gegen das übermächtige Heer von Xerxes. Zuerst kommt es zum spastischen Dance-Off, dann zum scharfzüngigen Wortgefecht (“Deine Mama ist so fett, dass…”) und nach dem Verrat durch eine Missgeburt namens Paris Hilton wird mit echten Waffen losgewütet, bis alle Spartaner endgültig flach liegen.

    Gnade wird zumindest hinsichtlich der Filmlänge geübt, die sich auf kurze (aber geschmacklich keine Schmerzgrenze kennende) 65 Minuten beläuft. Als Hauptgag konzentrieren sich die Filmemacher darauf, die nicht allzu latente Homoerotik des Originals ins Visier zu nehmen, was auf die Dauer immer plumper wird. Bad-Taste-Einlagen gehören ebenso zum Parodie-Programm wie Filmzitate, die von “Casino Royale”, “Happy Feet”, “Transformers”, “Spiderman 3″, “Rambo” und “Ghost Rider” reichen. Manche Referenzen werden als besonderer Gag (oder zur Hilfestellung des Publikums mit besonders schlechtem Kurzzeitgedächtnis) gleich direkt erklärt. Darüber hinaus wird das Publikum mit dreistem Product Placement (alles unter fadenscheinigem humorigen Deckmäntelchen) bombardiert. Als Running Gag werden zudem die schlüpferfreien schlüpfrigen Eskapaden von Lindsay, Paris und Britney aufgegriffen und eine “Grand Theft Auto”-Videogame-Einlage untergebracht. Richtig amüsieren können sich Teenieboys, die anderen werden auf die nächste Zucker/Abrahams-Produktion hoffen. Platz Eins in den US-Kinocharts war allemal drin. ara.

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