Meine Frau die Schauspielerin

  1. Ø 3
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

Meine Frau die Schauspielerin: Französische Showbiz-Komödie über die Schwierigkeiten, mit einem Leinwandstar verheiratet zu sein.

Sportreporter Yvan (Yvan Attal) wird von halb Paris beneidet, weil er mit dem verführerischen Leinwandstar Charlotte (Charlotte Gainsbourg) verheiratet ist. Doch seit einiger Zeit fühlt sich Yvan gar nicht mehr so glücklich mit der Situation und fragt sich, wo wohl die Fiktion endet und die Realität beginnt, wenn seine Frau in Filmstudios heiße Liebesszenen dreht, stets von Verehrern bedrängt wird oder durch die Skandalseiten der Yellow Press geistert. Als Charlotte mit einem international bekannten Womanizer (Terence Stamp) in London dreht, geht Yvan in die Offensive.

Britische Komödien wie „Notting Hill“ stehen Pate für Yvan Attals beschwingte Mischung aus Beziehungskomödie und Showbiz-Satire.

Der brave Sportreporter Yvan ist mit dem Leinwandstar Charlotte verheiratet, über dessen Intimleben jeder Bistrokellner in Paris Bescheid zu wissen glaubt. Als ihm jemand erzählt, dass er es nicht ertragen könnte, seine eigene Frau mit anderen Männern auf der Leinwand zu sehen, wächst Yvans Eifersucht auf Charlottes fiktive Liebhaber und seine Ehe gerät in eine Krise.

Der Sportjournalist Yvan führt eine glückliche Ehe mit Charlotte. Einziges Problem: Die Angetraute ist eine gefeierte Schauspielerin und Yvan bekommt es immer wieder zu spüren, dass er gegen seine Gattin ein Niemand ist. So brennen ihm schon mal die Sicherungen durch, wenn er sie bei Liebesszenen beobachtet, Fans begeistert um Autogramme betteln oder er unter seinem Namen keinen Tisch reservieren kann, während sie das mit einem kurzen Anruf erledigt. Immer stärker dominiert die Eifersucht Yvans Leben und bedroht so das Eheglück.

Die eigentlich glückliche Ehe zwischen dem Sportjournalisten Yvan und der Schauspielerin Charlotte gerät in Gefahr, weil er mit dem Ruhm und Erfolg seiner Frau nicht klar kommt. Romantische, leichtfüßige Liebeserklärung des Regiedebütanten (und Hauptdarstellers) Yvan Attal an seine tatsächliche Ehefrau Charlotte Gainsbourg.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Wenn ein Mann seine eigene Frau inszeniert und dann noch – trotz aller Dementis – persönliche Bezüge in die Geschichte einfließen, könnte das ein Schlag ins Wasser werden. Ist es aber nicht. Der Franzose Yvan Attal drehte nämlich keinen Film über seine Beziehung mit oder eine Art Tagebuch oder Dokumentation über Charlotte Gainsbourg, sondern erzählt von einem Paar, das ebenfalls Charlotte und Yvan heißt. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sicherlich nicht ausgeschlossen.

    Er ist Sportjournalist, sie Schauspielerin. Beide lieben sich, alles könnte so schön sein, leider gibt es einen wunden Punkt: Die Frau ist berühmt, der Mann fühlt sich in ihrem Schatten nicht genug anerkannt. Da kriegt er die Krise, wenn er seine Partnerin bei Liebesszenen auf der Leinwand sieht oder ihn Freunde mit anzüglichen Anmerkungen aufziehen oder ist tödlich beleidigt, wenn er mit der Platzreservierung im Restaurant abblitzt, Charlotte mit einem kleinen Telefonat aber sofort einen Tisch bekommt, begeisterte Fans sie auf der Straße und beim Essen umringen und um Autogramme fragen. Als Madame dann in England sich auch noch mit dem charmanten Oldie Terence Stamp vor der Kamera räkelt, packt den verunsicherten Kerl die totale Eifersucht und er führt sich auf wie ein Volltrottel. Geschickt zeigt Regiedebütant und Schauspieler Attal, den Produzent Claude Berri überzeugte, aus der schon vor acht Jahren geplanten Kurzfilmidee einen langen Spielfilm zu machen, den Unterschied zwischen grauer Theorie und Praxis, wenn es um tiefe Gefühle und oberflächliches Besitzdenken geht, die manchmal verwischte Grenze zwischen Wunsch und Wahrheit, Schauspielerei und Normalität. Da schließt sich der Frustrierte sogar einer Studententheatergruppe an, um dem Denken von Schauspielern auf die Schliche zu kommen und kapiert nur sehr langsam, was es heißt, etwas vorzutäuschen (oder auch nicht). Eigentlich hätte die zärtliche Story von zwei Menschen, die sich mögen und streiten und nach einigen Turbulenzen am Ende aber wissen, sie gehören zusammen, für einen humorvollen und unterhaltenden Spielfilm genügt. Verzichtbar daher der Subplot über jüdisches Familienleben und Beharren auf Traditionen à la Woody Allen. Seine Bewunderung für den Stadtneurotiker, Billy Wilder, Cukor, Spencer Tracy- oder Katherine Hepburn-Filme hinterlässt Spuren. Sobald Charlotte Gainsbourg im Bild auftaucht, zählen kleine dramaturgische Schnitzer nicht mehr. Aus der „kleinen Diebin“ mit den berühmten Eltern Serge Gainsbourg und Jane Birkin ist eine sprühende und extrovertierte Darstellerin geworden, die ihre Hemmungen abgebaut hat, mit betörendem Charme und subtiler Erotik nicht nur den Filmpartnern den Kopf verdreht, sondern auch das Publikum auf ihre Seite bringt – trotz oder gerade weil manchmal die Angst zu ahnen ist, zu viel von sich preiszugeben. Mit „Meine Frau die Schauspielerin“ macht Attal der aparten Aktrice, die er 1990 bei den Dreharbeiten zu Eric Rochants „Aux yeux du monde“ (Entführung aus Liebe) kennenlernte, eine wunderbare Liebeserklärung. Diese bezaubernde „romantic comedy à la française“ erobert hoffentlich auch bei uns die Herzen im Sturm. mk.

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