Meine Braut, ihr Vater und ich

  1. Ø 4
   2000
Meine Braut, ihr Vater und ich Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Meine Braut, ihr Vater und ich: Hinreißende Komödie über einen jungen Mann, der beim Kennenlernen seiner künftigen Schwiegereltern ein Albtraumwochenende verlebt.

Krankenpfleger Greg fährt mit seiner Freundin Pam nach Long Island, wo er ihren Eltern vorgestellt werden soll. Greg plant, bei dieser Gelegenheit um Pams Hand anzuhalten. Doch ihr Vater Jack entpuppt sich als autoritärer Ex-CIA-Agent, für den Greg alles darstellt, was er an einem künftigen Schwiegersohn hassenswert findet. Und der tappt obendrein in sämtliche Fettnäpfchen, in die man tappen kann.

Die männliche Krankenschwester Greg Focker fährt mit seiner Freundin Pam zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester nach Hause. Für ihn eine gute Gelegenheit, Pams Vater offiziell um ihre Hand zu bitten. Doch leider entspricht der Schwiegersohn in spe so gar nicht den Vorstellungen des gestrengen Familienoberhaupts und Ex-CIA-Agenten mit Hang zu Lügendetektortests, tritt Greg doch ununterbrochen von einem Fettnäpfchen ins nächste. Da gibt es für Papa nur eines: Seine Pam muss vor diesem Mann bewahrt werden…

Krankenpfleger Greg wird den Eltern seiner Freundin Pam vorgestellt. Leider entspricht er nicht den Vorstellungen des gestrengen Familienoberhaupts – dabei wollte er eigentlich um Pams Hand anhalten. Turbulente Gag-Parade.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In den USA läuft "Meet the Parents" derzeit mit beachtlichem Erfolg in den Kinos. Woran das liegt ist jedoch schwer einzuschätzen, denn wirklich Spaß macht nur die Kombination Stiller/DeNiro. Ansonsten kommt der Film nie über das Prädikat "Nett" hinaus. Familienunterhaltung eben mit ein paar guten Momenten, aber nichts wirklich außergewöhnliches.

    Familienkomödien gibt es in Hollywood wie Sand am Meer. Irgendwie fallen all diese Filme in den durchschnittlichen Bereich, was daher kommt, da gerade diese Filme meist sehr vorhersehbar sind und im Endeffekt nur mit guten Gags und Darstellern glänzen können. Auch "Meine Braut, ihr Vater und ich" fällt in diese Kategorie, so ist doch jedem wohl von Anfang an klar, was als nächstes passiert.

    So muss der Film auf sein gut aufgelegtes, sehr gegensätzliches Darstellergespann setzen, denn die Situationen, in die sich Hauptprotagonist Greg hier begibt sind auch nicht sonderlich einfallsreich. Ob er nun das Hochzeitsgeschenk in die Luft jagt, den Garten überflutet oder mit der Katze Blödsinn treibt, irgendwie wirkt dies alles ziemlich lahm und nur die Spielfreude Ben Stillers kann diese Szenen durchgehend amüsant machen.

    Der Film erinnert an die Rückblende aus "Verrückt nach Mary", in welchem der von Ben Stiller dargestellte Ted zum erstenmal in das Haus seiner Angebeteten kommt, ihre Eltern kennenlernt und allerlei Mist baut. Radikale Gags wie in diesem Film darf man hier leider nicht erwarten, denn dafür ist "Meet the Parents" zu zahm, auch wenn Ben Stiller hier im Endeffekt die gleiche Rolle wie in "Mary" spielt: einen leicht neurotischen Naivling mit dem Hang, in jedes Fettnäpfchen zu treten.

    Robert DeNiro agiert souverän wie immer, die Rolle verlangt ihm auch nicht soviel ab. Im Endeffekt muss er auch hier nur wieder den Paten aus sich herauslassen, den allmächtigen Herrscher, der allen anderen problemlos seine Meinung aufdrücken und sie unterjochen kann. Natürlich ist Jack Byrnes kein übler Mafiosi, sondern viel eher ein liebender Familienvater mit ganz eigenen Ansichten, die jedoch sehr intolerant daherkommen.

    Das Zusammentreffen zwischen Jack und Greg fällt wie ein Kulturschock aus: junger Großstädter trifft alten Kleinstädter. Dieser Kontrast zwischen den beiden wird ausgezeichnet dargestellt, Gregs kleinstes Vergehen schlägt unmissverständlich zurück, Recht machen kann er es dem Ex-CIA-Agenten nicht. Beide Figuren werden eigentlich trotz absurder Situation recht glaubwürdig dargestellt.

    Insgesamt ist der Film zwar recht spaßig, plätschert aber langsam vor sich hin und kann auch nie überraschen. Für einen recht unterhaltsamen Kinoabend sorgt er, ist aber kein Film, der längerfristig im Gedächnis bleibt.

    Fazit: Relativ unterhaltsam aber ohne Überraschungen. Ein Film, den man schnell wieder vergessen hat.
  • Robert De Niros ausgeprägte komische Phase hält weiter an und befindet sich nach der exzellenten Mafiakomödie „Reine Nervensache“ und dem etwas missglückten Kinderabenteuer „Rocky und Bullwinkle“ mit der Familienkomödie „Meine Braut, ihr Vater und ich“ in einem absoluten Hoch. De Niro ergänzt sich als extrem unangenehmer Schwiegervater in spe prächtig mit „Verrückt nach Mary“-Loverboy Ben Stiller, der hier einmal mehr durch eine wahnwitzige Fettnäpfchen-Mangel gedreht wird. Der überdrehte aber doch stets intelligente und pfiffige Ulk konnte in den USA ein Startwochenendeinspiel von 28,6 Mio. Dollar erzielen und brach damit alle bisherigen Oktoberergebnisse.

    So mancher wird sicherlich die Panik nachvollziehen können, wenn es gilt, zum ersten Mal die Eltern der Freundin bzw. des Freundes kennenzulernen. „Austin Powers“-Regisseur Jay Roach nimmt sich dieser ergiebigen Prämisse energievoll an und entzündet ein Gagfeuerwerk, bei dem eine Lachsalve auf die nächste folgt. Über die Eröffnungssequenz ist Randy Newmans vielsagender Song „A Fool In Love“ zu hören und gibt bereits eine akustische Einstimmung auf die folgenden Ereignisse. Greg Focker (die Aussprache seines Nachnamens klingt wie das amerikanische Schimpfwort fucker und steht im Mittelpunkt eines sehr effektiven Running Gags) will seiner Freundin Pam Byrnes (Teri Polo aus der TV-Serie „Felicity“) einen Heiratsantrag machen und erfährt in letzter Sekunde, dass es in ihrer Familie zum guten Ton gehört, zuerst Papa Byrnes – ein stahlharter CIA-Veteran – um die Hand des Sprösslings zu bitten. Also begeben sich die beiden Liebenden zu ihren Eltern in die Vorstadt, wo zwei Welten aufeinander prallen. Der als Krankenpfleger arbeitende Greg stammt aus ärmlichen Verhältnissen und ist jüdischem Glaubens, während es sich bei den Byrnes um wohlhabende Christen handelt. Greg bemüht sich angestrengt, einen guten Eindruck zu machen, doch natürlich unterläuft ihm ein peinlicher Faux pas nach dem anderen. Der erste Abend ist gelaufen, als er mit einem Sektkorken versehentlich die Urne von Mr. Byrnes‘ Mutter vom Sockel schießt. Am nächsten Morgen lernt Greg den Rest der Familie kennen, die sich versammelt, um für die Hochzeit von Pams Schwester zu proben. Eine lange Reihe von Demütigungen (sein Beruf stößt auf Gelächter und er muss einen Lügendetektortest über sich ergehen lassen) und Desastern (Greg legt unabsichtlich Feuer, bringt die Senkgrube zum Überlaufen und verpasst der Schwester ein blaues Auge) eskalieren schließlich, als Greg zudem noch für das Abhandenkommen von Vater Byrnes‘ geliebten Kater verantwortlich gemacht wird. Am Flughafen kommt es zwischen den beiden rivalisierenden Männern zum humorigen Höhepunkt.

    Roach inszeniert die verschiedenen Gags mit ausgezeichnetem komischen Timing, ohne auf die Holzhammermethoden der „Austin Powers“-Filme zurückzugreifen. Vor allem ist es ein Riesenspaß, De Niro als herablassenden Schnösel mit seinen verschiedenen Gesichtsaudrucken stetig zunehmender Konsternation zu beobachten. Für den Slapstick ist Stiller zuständig, der perfekt den sympathischen Jedermann mit zwei linken Händen (und Füßen) verkörpert. Einige Lacher kann auch der lakonische Owen Wilson (in „Shang-High Noon“ an der Seite von Jackie Chan zu bewundern) als Pams anbiedernder Exfreund einheimsen, der sich von seinem Vorbild Jesus zum Zimmern angespornt fühlt. Mit 51 Mio. Dollar ist das Budget der Dreamworks/Universal-Koproduktion für eine Komödie üppig ausgefallen. Die Investition sollte sich allerdings auszahlen: „Meine Braut, ihr Vater und ich“ ist prädestiniert, am Winter-Boxoffice einen besonders guten Eindruck zu hinterlassen. ara.

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