Filmhandlung und Hintergrund

TV-Fantasy-Komödie um ein verzaubertes Kindermädchen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Meine bezaubernde Nanny: TV-Fantasy-Komödie um ein verzaubertes Kindermädchen.

    „A Chinese Schrott-Story made in Germany“ urteilte eine große Programmzeitschrift in Anspielung auf Tsui Harks Klassiker „A Chinese Ghost-Story“ über diesen Sat-1-Film und erklärte ihn kurzerhand zum „Flop des Tages“; das ist ganz schön hart.

    Gewiss, die Geschichte hat nicht nur diverse Vorbilder, sondern ist auch ebenso schlicht wie durchschaubar; und natürlich darf man die Kampfszenen nicht an der Perfektion etwa von „Tiger & Dragon“ messen. Doch „Meine bezaubernde Nanny“ richtet sich an ein ganz anderes Publikum, dass die genannten Werke im Zweifelsfall ohnehin nicht kennt.

    Außerdem macht Eva Hassmann, sonst doch meist aufs Sexsymbol reduziert, im roten Kimono eine richtig gute Figur. Sie spielt eine Deutsche, deren Liebe zu einem chinesischen Prinzen zu Beginn des letzten Jahrhunderts unter keinem guten Stern stand. Als das Paar sterben soll, wird es von einem Zauberer in Figuren auf einer Spieluhr verwandelt. Hundert Jahre später erwacht Mechthilde wieder zum Leben: Der umtriebige Verkäufer Herzke (Dieter Landuris) hat die Spieluhr seinen Kindern von einer Tour nach Peking mitgebracht. Weil auch Gattin Susanne (Sabine Vitua) als vielbeschäftigte Therapeutin selten daheim ist, muss der Nachwuchs ständig mit neuen Kindermädchen klar kommen, die er aber jedes Mal erfolgreich aus dem Haus grault. Auf der Suche nach ihrem Verlobten übernimmt nun Mechthilde den Job. Mit ihrer Mischung aus Strenge und Weisheit gelingt es ihr nicht nur, die Kinder zu zähmen; sie helfen ihr auch, den geliebten Prinzen zu finden. Allerdings gibt es eine mysteriöse, stets dunkel gewandete Gegenspielerin. Sie will mit allen Mitteln jenen unermesslichen Schatz bekommen, der dem Liebespaar laut Prophezeiung bei seiner Wiedervereinigung zuteil wird.

    Die erwachsenen Nebendarsteller wirken, je nach Prominenz und Talent, über- oder unterfordert; und dass Autorin Maria Solrun zu Mechthildes Zivilisationsschock nicht viel mehr einfällt als ein Fußbad im Klo, ist ein Armutszeugnis. Aber die beiden jungen Schauspieler sind gut geführt (Regie: Christoph Schrewe), es gibt einige amüsante Szenen am Rande der Handlung, und die an „Matrix“ oder „Kill Bill“ erinnernden, wie schwerelos choreografierten Zweikämpfe in luftiger Höhe sind durchaus beeindruckend. tpg.

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