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Mein Vater, seine Neue und ich

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Vater-Tochter-Komödie: erst ist er auf ihren Freund eifersüchtig, dann sie auf seine Freundin...

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Kritikerrezensionen

  • Mein Vater, seine Neue und ich: Vater-Tochter-Komödie: erst ist er auf ihren Freund eifersüchtig, dann sie auf seine Freundin...

    Erst ist der Vater eifersüchtig auf den neuen Freund der Tochter, dann sie auf die neue Freundin ihres Vaters; und das ist bloß der Auftakt zur einer turbulenten Komödie. Eigentlich ist alles in Butter. Der neue Freund von April (Sidney Gersina) ist der bestausehende Typ der ganzen Schule, und er hat offenbar auch nur die besten Absichten. Lästig ist bloß, dass sich Aprils verwitweter Vater Paul (Herbert Knaupp) neuerdings so seltsam benimmt. Jedes Mittel scheint ihm recht, um den verblüfften Ben (Marco Bretscher Coschignano) fertig zu machen. Also heckt das junge Paar einen vermeintlich todsicheren Plan aus: Bens geschiedene Mutter Anna (Katharina Müller-Elmau) soll ihn sich mal vorknöpfen, schließlich ist die Dame Psychologin; zwar nur für Tiere, aber das kann ja kein großer Unterschied sein, wenn’s um Brut- und Brunftverhalten geht. Was Ben und April allerdings nicht ahnen konnten: Kaum schauen sich Paul und Anna das erste Mal in die Augen, sind beide hin und weg. Jetzt reagiert April mit Verlustängsten und fädelt ein ziemlich gemeines Komplott ein, um das Paar wieder auseinander zu bringen. Regisseur Peter Gersina hat vor Jahren das Drehbuch zum Comedy-Kleinod „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ geschrieben. Mit „Mein Vater, seine Neue und ich“ beweist er, dass er seine Geschichten auch selbst temporeich umzusetzen versteht. Beteiligt am Drehbuch war Tochter Sidney, was die aus Sicht der 15-Jährigen Tochter erzählten Handlung vermutlich um einige Authentizität bereichert haben dürfte. Außer Frage steht zudem das darstellerische Talent der mittlerweile 18-Jährigen. Gleiches gilt für die fünfte im Bunde: Josefina Vilsmaier ist die jüngste Tochter von Dana Vávrová und Josef Vilsmaier und darf hier als Aprils kleine Schwester Mücke fröhliche Altklugheiten von sich geben („Bald bin ich auch ein aufsässiger Teenager“). Bei aller Freude an ausgezeichneten Darstellern, pointenreichen Sitcom-Dialogen und mitunter übermütigen Slapstick-Elementen: Bemerkenswert ist der Film vor allem wegen seiner kitschfreien hintergründigen Warmherzigkeit und der bedingungslosen Zuneigung des Autorenpaars zu all ihren Figuren. tpg.

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