Mein Nachbar, sein Dackel & ich

  1. Ø 2.6
   2009
Mein Nachbar, sein Dackel & ich Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Mein Nachbar, sein Dackel & ich: TV-Komödie um den Clinch einer Hebamme und eines Bestattungsunternehmers.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Kürzlich, als „Die Nonne und der Kommissar“, haben sie die Betulichkeitsskala noch bis an den Rand der Schmerzgrenze ausgereizt. Diesmal aber zeigen Ann-Kathrin Kramer und Günther Maria Halmer, warum sie fürs „Erste“ schon zum dritten Mal in einer gemeinsamen Komödie gebucht wurden. Allerdings ist das Drehbuch von Horst und Eva Kummeth auch um Längen besser.

    Kramer spielt die frohgemute Hebamme Irene, die ihrem Nachnamen (Lieblich) alle Ehre macht. Ihr Gegenspieler heißt Schroff, und damit sind die Karten verteilt. Was wie schlichtes Malen nach Zahlen klingt, entwickelt sich jedoch zu einer munteren Geschichte. Frau Lieblich, freiberufliche Hebamme, hat einen Lebenstraum: Sie will den Gebärenden ein Geburtshaus bauen. Ein passendes Grundstück in traumhafter Lage mit Blick auf einen See vor den Toren Münchens hat sie bereits im Blick, und als der ungeliebte, aber betuchte Schwiegervater das Zeitliche segnet, kann sie es sich auch leisten. Dummerweise gibt es einen Konkurrenten: Bestattungsunternehmer Siegfried Schroff möchte just hier einen Privatfriedhof anlegen. Während er einer Kombination der beiden Pläne nicht abgeneigt wäre, zumal ihn die entzückende Irene gewaltig aus seinem Scheidungsschneckenhaus lockt, findet sie die Vorstellung hochschwangerer Frauen, die auf einem Friedhof lustwandeln, ziemlich abschreckend. Siegfried, von den Frauen ohnehin enttäuscht und seit Jahren nur noch seinem Dackel Paula zugetan, sieht sich in all seinen Vorurteilen bestätigt. Als Irene durch Zufall in des Bestatters unmittelbare Nachbarschaft zieht, kommt sich das potenzielle Paar zwar wieder näher, aber der Grundstückszwist entzweit sie prompt erneut; bis Siegfrieds Bruder Hagen (August Schmölzer), der Dorfpfarrer, mit salomonischer Tat den Weg für die Beziehung frei macht.

    Neben dem immer wieder einfallreich variierten Grundkonflikt amüsiert der Film (Regie: Dirk Regel) nicht zuletzt durch die Nebenfiguren. Beim liebenswürdigen Pfarrer zum Beispiel ist nomen gar nicht gleich omen, er ist vielmehr das Gegenteil seines Bruders und wird von diversen attraktiven Damen immer wieder in Versuchung geführt; und Vierbeiner Paula ist mit seinen treuen brauen Dackelaugen ohnehin der heimliche Star des Films. Verschiedene Nebenhandlungen, etwa die wie pure Satire wirkende Tagung des Dackelvereins oder eine Fortbildung Irenes, runden den Film zu einem kurzweiligen Zeitvertreib ab; nicht mehr, aber auch nicht weniger. tpg.

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