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Mein Flaschengeist und ich

Mein Flaschengeist und ich: Gelungene Mischung aus Romanze und modernem Märchen, die darüber hinaus auch noch ganz prächtig "CSI: Miami" parodiert.

Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Gelungene Mischung aus Romanze und modernem Märchen, die darüber hinaus auch noch ganz prächtig "CSI: Miami" parodiert.

Darsteller und Crew

  • Torben Liebrecht
    Torben Liebrecht
  • Jasmin Schwiers
    Jasmin Schwiers
  • Sky Du Mont
    Sky Du Mont
  • Michael Rotschopf
    Michael Rotschopf
  • Alwara Höfels
    Alwara Höfels
  • Manuel Cortez
    Manuel Cortez
  • Sebastian Ströbel
    Sebastian Ströbel
  • Adele Neuhauser
    Adele Neuhauser
  • Rolf Kanies
    Rolf Kanies
  • Friedrich Wildfeuer
    Friedrich Wildfeuer
  • Iréna Flury
  • Melanie Blocksdorf
  • Judith Döker
  • Andreas Senn
  • Christoph Darnstädt
  • Markus Hausen
  • Melanie Margalith

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Mein Flaschengeist und ich: Gelungene Mischung aus Romanze und modernem Märchen, die darüber hinaus auch noch ganz prächtig "CSI: Miami" parodiert.

    Dieser Film über einen Magier ohne Zauberkräfte wäre schon als schlichte Romanze ganz wundervoll, aber herausragend ist er dank der eigentlich aberwitzigen Idee, eine romantische Komödie zumindest in Teilen als Parodie auf „CSI: Miami“ zu erzählen.

    Als Flaschengeist Eddie es mal wieder zu weit getrieben hat, verdonnert ihn der Rat der Geister zu einer besonders trickreichen Strafe: Wenn ihn das nächste mal jemand aus seiner Flasche befreit, muss Eddie wie üblich fünf Wünsche erfüllen; aber ohne Zauberkraft. Nach einer Reise durch die Jahrhunderte landet er bei Paula, der hübschen Empfangsdame eines Berliner Fünf-Sterne-Hotels. Weil sich Eddie ohne magische Kräfte viel mehr als sonst ins Zeug legen muss, verliebt er sich prompt in die bezaubernde Hotelangestellte. Die aber hat bloß Augen für ihren schnöseligen Jugendschwarm und verlangt auch noch von ihrem dienstbaren Geist, die Liaison in die Wege zu leiten.

    Christoph Darnstädt hat sich ein wunderschönes modernes Märchen ausgedacht, das er mit viel Liebe zum Sujet und zu seinen Figuren erzählt. Was „Mein Flaschengeist und ich“ aber aus vergleichbaren Filmen herausragen lässt, ist die Umsetzung durch Andreas Senn, der im Frühjahr mit dem Heimkehrer-Drama „Willkommen zuhause“ noch durch ein Werk aus einem komplett anderen Genre imponiert hat. Mit „Das Zimmermädchen und der Millionär“ hat Senn zwar bereits bewiesen, dass er auch Komödie kann, aber Darnstädt ergänzt seine Geschichte immer wieder durch parodistische Elemente.

    Während die mit Torben Liebrecht und vor allem einer bezaubernden Jasmin Schwiers bestens besetzte romantische Ebene den Konventionen des heiteren Liebesfilms gehorcht, inszeniert Senn den kriminalistischen Part als Persiflage auf „CSI: Miami“. Michael Rotschopf schlüpft dabei brillant und ohne eine Miene zu verziehen in die Rolle von David Caruso. Senn erlaubt sich ohnehin immer wieder Anleihen beim modernen Kinofilm und zitiert „Mission:Impossible“ ebenso souverän wie die „Bourne“-Filme. Mit spielerischer Beiläufigkeit sorgt er jedoch dafür, dass sich die parodistischen Erzählstränge nie in den Vordergrund drängen. Da tummelt sich ja auch das verhinderte Liebespaar: Je mehr sich Eddie ins Zeug legt, um Paulas Wünsche zu erfüllen, wobei er beim Besorgen von Kleidern, Schmuck und Sportwagen zwangsläufig nicht immer legal vorgehen kann, umso näher bringt er sie ihrem Traumprinzen.

    Es gibt viele wundervolle Einfälle in dieser Geschichte (etwa die Animationssequenz über die Reise der Flasche Eddies), aber letztlich lebt sie von Senns Führung der großartigen Schauspieler, darunter auch Sky Du Mont als Eddies väterlicher Geisterfreund sowie Alwara Höfels, die schon in „Keinohrhasen“ die beste Freundin der Heldin spielte und deren Durchbruch als Hauptdarstellerin längst überfällig ist. tpg.
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