Filmhandlung und Hintergrund

Im „Ziemlich beste Freunde“-Remake spielen Bryan Cranston, Nicole Kidman und Kevin Hart auf, um die Wohlfühlgeschichte des Originals neu zu erzählen.

Der New Yorker Großunternehmer Philip Lacasse (Bryan Cranston) ist reich, aber verbittert. Durch einen Paragliding-Unfall hat er seine Frau verloren. Er selbst ist seit dem Schicksalsschlag querschnittsgelähmt. Dass er jetzt einen Pfleger benötigt, um durch den Alltag zu kommen, verbittert Philip zusätzlich. Kein Pfleger scheint seinen Ansprüchen zu entsprechen. Philip rutscht in eine tiefe Depression.

Als Philip an seinen Tiefpunkt ankommt, stolpert versehentlich der Kleinkriminelle Dell Scott (Kevin Hart) in sein Leben. Dell ist gerade auf Bewährung und muss nachweisen, dass er sich um einen Job bemüht. So kommt er in das Penthouse von Philip, obwohl er eigentlich gar keine Lust auf den Job hat. Dann erfährt er von dem großzügigen Gehalt. Philips persönliche Assistentin Yvonne (Nicole Kidman) ist nur wenig begeistert davon, doch zwischen Philip und Dell entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft.

„Mein Bester & Ich“ — Hintergründe

Der französische Wohlfühlfilm „Ziemlich beste Freunde“ von Olivier Nakache und Éric Toledano (beide „Das Leben ist ein Fest“) dürfte inzwischen fast den Status eines modernen Klassikers haben - zumindest in Europa. Weltweit hat das Original sagenhafte 426 Millionen Dollar eingespielt und auch in Nordamerika lief die Komödie, die auf der Autobiografie „Le second souffle“ des ehemaligen Pommery-Geschäftsführers Philippe Pozzo di Borgo basiert, ziemlich gut. Da der amerikanische Markt jedoch Eigenproduktionen bevorzugt, wurden die Rechte für ein US-Remake schon im Jahr 2011 verkauft.

Das Remake „Mein Bester & Ich“ (Originaltitel: „The Upside“) erzählt die wundervolle Geschichte der außergewöhnlichen Freundschaft nun noch einmal. Regisseur Neil Burger („Ohne Limit“) hält sich dabei sehr eng an die Dramaturgie des Originals, kann allerdings mit einer echten Starbesetzung punkten. Ob Bryan Cranston („Trumbo“) und Kevin Hart („Jumanji: Willkommen im Dschungel“) dieselbe Chemie auf die Leinwand bringen wie Omar Sy („Belleville Cop“) und François Cluzet („Ein Dorf zieht blank“) muss das Publikum entscheiden.

„Mein Bester & Ich“ ist übrigens nicht das einzige Remake des Originals. Mit dem indischen „Oopiri“ und dem argentinischen „Inseparables“ sind im Jahr 2016 bereits zwei weitere Remakes erschienen. An den Erfolg des Orginals, das insgesamt neun César-Nominierungen (Omar Sy konnte den Preis als bester Hauptdarsteller abräumen) abkassiert hat und als französischer Beitrag für den Oscar als bester Fremdsprachiger Film nominiert war, konnten die Remakes jedoch nicht anknüpfen.

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